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Groß-Gerau-Krimi „Elektroschock“

KVHS: Schreibprojekt mit erster Veröffentlichung

Gemeinsam entwickelt und geschrieben, nun auch gemeinsam präsentiert wurde das Buch „Elektroschock“, das auf Initiative der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau entstand. Foto: Marc Schüler

KREIS GROSS-GERAU – Sicher leben in Groß-Gerau: Dafür, dass Verbrechen in Groß-Gerau keine Chance hat, sorgt die pfiffige Polizistin Joe Kramer. Die sympathische Krimiheldin wurde von der Schreibwerkstatt „Tod im Turm“ an der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau erschaffen. Zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben über ein Jahr lang unter Anleitung der erfahrenen Krimi-Autoren Gerd Fischer und Marc Rybicki an dem Groß-Gerau-Krimi gearbeitet. Der Kriminalroman mit dem Titel  „Elektroschock“ ist gerade im Mainbook-Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich. 

Auf Initiative von Kreisvolkshochschulleiter Heinrich Krobbach ist ein lesenswertes Buch entstanden, in dem Digitalisierung und Elektromobilität ebenso vorkommen wie Konkurrenz, Ehrgeiz und enttäuschte Liebe – und natürlich viel Groß-Gerauer Lokalkolorit. Bei der Buchvorstellung in der vergangenen Woche im Torhaus im Schloss Dornberg, sozusagen dem Entstehungsort des Krimis, sagte Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer, was ihm besonders gefällt an dem Projekt: neben der sozialen Komponente, dass Leute gemeinsam etwas Spannendes entwickeln und dann ein fertiges Buch in Händen halten können, der Effekt der Schreibwerkstatt: „Wenn  man sich in der Geschichte wiederfindet, den regionalen Bezug entdeckt, dann entsteht echtes Interesse“, so Astheimer. „Das Buch ist ein tolles Ergebnis, und zudem greift es genau meine Themen auf, die mich im Bereich Umweltschutz interessieren.“

Wie sich die Geschichte rund um einen Mord entwickelt und welche Hinweise die ermittelnde Polizistin Joe Kramer aufnimmt, wurde gemeinsam von der zwanzigköpfigen Schreibgruppe festgelegt und in Kleingruppen in 21 Kapiteln bearbeitet. Heinrich Krobbach zeigte sich von der Leistung dieses kreativen Schreibprozesses beeindruckt, der in kurzer Zeit zu einem stimmigen Ergebnis führte: „Reale Schauplätze, Besonderheiten und Anekdoten aus der Region und die bruchlose Darstellung der Figuren – hier haben die Schreibenden gut recherchiert und solide Arbeit geleistet, unterstützt und lektoriert von den beiden Profi-Autoren.“

Am 21. Januar 2019 werden die Autor/innen des Schreibprojekts alias Viola Haas eine Lesung im Georg-Büchner-Saal im Landratsamt halten. Das Pseudonym Viola Haas ist in Anlehnung an die Abkürzung VHS (=Volkshochschule) gewählt worden. Die Autor/innen der KVHS-Schreibwerkstatt wollten sich noch nicht festlegen, ob es eine Fortsetzung der Groß-Gerauer Kriminalgeschichte geben wird.

Anmeldungen zur „Elektroschock“-Lesung sowie Anfragen zum neuen „Tod im Turm“-Flyer mit den in 2019 geplanten Krimi-Lesungen sind im Servicebüro der Kreis­volkshochschule Groß-Gerau möglich unter Telefon 06152 1870-0 oder per E-Mail info@kvhsgg.de. Im Internet sind alle Krimi-Informationen auf www.tod-im-turm.de und www.vhs-krimi.de zu finden.

 

 

Gemeinsam entwickelt und geschrieben, nun auch gemeinsam präsentiert wurde das Buch „Elektroschock“, das auf Initiative der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau entstand.                                                                             Foto: Marc Schüler

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