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Foto-Comics auf Plakaten

Schulprojekt zum Thema „Alltagsdiskriminierung“

KREIS GROSS-GERAU – Ein partizipatives Projekt an der Rüsselsheimer Gustav-Heinemann-Schule (GHS) zum Thema „Alltagsdiskriminierung“ – auf die Beine gestellt in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk des Kreises Groß-Gerau – mündet nun in eine Ausstellung in der Schule. Diese Ausstellung wird im Beisein von Landrat Thomas Will am Montag, 25. November 2019, um 11 Uhr eröffnet. Bis mittags ist sie an diesem Tag allen Interessierten zugänglich, danach wird sie nur noch schulintern besucht. 

Angeregt durch das Soziale Netzwerk der Schule und nach einer Phase der Themenauswahl in der SV startete das Projekt #Alltagsdiskriminierung – „Immer wieder, immer noch?“ an der GHS. Zwischen Juni und Ende August beteiligten sich 13 interessierte Jugendliche – unter anderem aus der SV und aus der AG Schule ohne Rassismus an dem insgesamt fünftägigen Projekt.  

Inhaltlich ging es darum, was Alltagsdiskriminierung eigentlich ist und welche Wirkung sie hat. Die Gruppe bearbeitete zum Beispiel gemeinsam mit vielfältigen Methoden aus der Jugendbildung folgende Fragen: Welche Erlebnisse gibt es?, Wie wird diskriminiert und warum?, Wer wird diskriminiert und wer definiert, wo Diskriminierung anfängt?
Im nächsten Schritt sammelten die Teilnehmenden in der Schule anonym in einem „Briefkasten“ weitere Diskriminierungserlebnisse und die Gruppe einigte sich, welche Erlebnisse sie in Foto-Comic-Geschichten erzählen wollten. Dann wurden die Fotos gemacht und die Comic-Geschichten mit Tablets und der App „ComicLife“ erstellt. Die Projektgruppe und das Team des Jugendbildungswerks zeigten sich am Ende sehr zufrieden mit dem Verlauf des Projekts und mit den Ergebnissen.  

Alle Comics und weitere Arbeitsergebnisse werden auf große Plakate gedruckt und in der Schule ausgestellt, um für Alltagsdiskriminierung zu sensibilisieren und Mut zu machen, sich zu wehren, etwas zu sagen, sich Diskriminierungen jeder Art entgegen zu stellen und auch für andere einzutreten. 

Das Projekt wird vom Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus des Kreises Groß-Gerau gefördert. Weitere Informationen gibt es bei der Kreisjugendförderung/Jugendbildungswerk, Wilhelm-Seipp-Straße 4, 64521 Groß-Gerau, Telefon 06152 989451 (Peter Schlimme), E-Mail jbw@kreisgg.de.  

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 4
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