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Fördermittel sind komplett

Breitbandausbau - Digitalministerin überbringt Bescheid

Den Förderbescheid Breitbandausbau des Landes überbrachte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus (Zweite von rechts) dem Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer. Die beiden Landtagsabgeordneten Kerstin Geis und Ines Claus (rechts) freuten sich ebenfalls über diese Unterstützung. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hatte am Dienstag, 12. November, ein schönes Geschenk für den Kreis Groß-Gerau in der Tasche. Sie überreichte dem Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer in dessen Büro den Förderbescheid Breitbandausbau über rund 2,53 Millionen Euro. Das Geld des Landes ergänzt die Fördermittel in Höhe von 3,16 Millionen Euro, die der Kreis bereits vom Bund bewilligt bekommen hat. An Eigenmitteln stellt der Kreis 630.000 Euro für den Breitbandausbau bereit. 

„Es ist erfreulich, dass Sie persönlich den Bescheid des Landes überbringen“, begrüßte Walter Astheimer die Ministerin. „Und es ist erfreulich, dass der Kreis damit 90 Prozent der Ausbaukosten, genauer der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke, über die Förderung tragen kann.“ Der Erste Kreisbeigeordnete wie auch der Breitbandkoordinator des Kreises Groß-Gerau, Thomas Schmitt, betonten die gute Zusammenarbeit mit dem Land und das perfekte Ineinandergreifen von Bundes- und Landesförderung. Im Gegenzug bescheinigte Kristina Sinemus den beiden Protagonisten des Kreises, dass sie hartnäckig am Thema „Schnelles Internet“ geblieben und daher am Ende erfolgreich gewesen seien. 

Wofür wird das Geld nun eingesetzt? Es dient dazu, für 44 Schulen im Kreis Groß-Gerau und insgesamt fast 800 Haushalte (393) und Unternehmen (376) den Glasfaseranschluss zu bewerkstelligen. Um die weißen Flecken auf der Landkarte verschwinden zu lassen, sind auf insgesamt 49 Kilometern Strecke Tiefbauarbeiten nötig. Es werden 132 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und auf einer Länge von insgesamt 51 Kilometern Leerrohre. Am Ende steht die Mindestversorgung von 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) Datenübertragungsgeschwindigkeit für alle, die von der Nachversorgung profitieren.  

Wenn der Vertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen im November oder Dezember dieses Jahres abgeschlossen ist, beginnen die vereinbarten Ausbaufristen: Die Schulen sollen dann innerhalb von 18 Monaten ans schnelle Internet angeschlossen sein (also bis Mitte 2021), Privathaushalte und Unternehmen innerhalb von 36 Monaten (Ende 2022). „Die Inhouse-Verkabelung in den Schulen wird dank des guten baulichen Zustands der Gebäude dabei kein Problem sein“, sagte Thomas Schmitt. 

„Schnelles Internet ist heutzutage unabdingbare Voraussetzung für die pädagogische Arbeit an Schulen wie für Unternehmen. Wir brauchen das“, sagte Walter Astheimer während des Termins. Umso besser für den Kreis, dass es „zweimal die Höchstförderung“ gab. 

Das Land Hessen stellt zur Beseitigung sogenannter weißer Flecken auf der Landkarte insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung und will weitere Förderprogramme auflegen. Denn Ministerin Sinemus weiß: „Es dauert noch, bis wir überall optimal ausgestattet sind. Aber wir wollen schnellstmöglich und bestmöglich vorankommen.“   

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