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Erfolgsstory weitergeschrieben

Landrat begrüßt neue Schulsozialarbeiterinnen an Grundschulen

KREIS GROSS-GERAU – Seit dem Jahr 2001 setzt der Kreis Groß-Gerau, damals als einer der ersten in ganz Hessen, das Netzwerk Schulgemeinde/Schulsozialarbeit um. Am Anfang, in der ersten Phase, flächendeckend an allen Gesamt- sowie Haupt- und Realschulen installiert, kamen in der Phase II im Jahr 2006 die beiden Beruflichen Schulen in Groß-Gerau und Rüsselsheim hinzu. Zum Beginn des Schuljahres 2012/2013 startete dann die nächste Stufe, der Ausbau des Netzwerks Schulgemeinde/Schulsozialarbeit an den Grundschulen.

Jetzt, zum neuen Schuljahr 2013/14 kommen zwölf weitere Grundschulen hinzu, diesmal schwerpunktmäßig im Nordteil des Kreises. An den Start gehen dann die Albert-Schweitzer-Schule, die Bürgermeister-Klingler-Schule, die Waldenserschule und die Wilhelm-Arnoul-Schule in Mörfelden-Walldorf, die Grundschule in Trebur-Geinsheim, die Grundschule Im Hollerbusch und die Lindenschule in Trebur sowie die Pestalozzischule in Raunheim, die alle jeweils mit einer halben Stelle ausgestattet sind. Auch bei den Schulträgern Rüsselsheim und Kelsterbach werden an der Goetheschule, der Grundschule Innenstadt und der Hasengrundschule sowie an der Karl-Treutel-Schule in Kelsterbach entsprechende Stellen durch die Stadt besetzt. Der Kreis trägt hier die Personalkosten, die Schulträger die Sachkosten. Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung haben das neue Paket möglich gemacht. 

Somit erfolgt im Sinne des Netzwerks Schulgemeinde, trotz unterschiedlicher Zuständigkeiten, ein gemeinsam getragenes und abgestimmtes Angebot der Jugendhilfe am Ort der Schule. Und der Kreis erreicht zugleich seine Zielvorgabe, zum Schuljahresstart 50 Prozent der Grundschulen mit Schulsozialarbeit auszustatten.

Landrat Thomas Will begrüßte am Dienstag im Landratsamt die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dankte ihnen für ihre Bereitschaft, das Schiff der Schulsozialarbeit auch an den Grundschulen im Kreis in Fahrt zu bringen. Zwar könne die Schulsozialarbeit nicht alle sozialen und schulischen Schwierigkeiten an unseren Schulen lösen, trage aber, wie die Erfahrung an den weiterführenden Schulen gezeigt habe, zu einer wesentlichen Verbesserung des Erziehungs- und Bildungsprozesses von Kindern und Jugendlichen bei. Sie unterstütze Kinder und Jugendliche in ihrer psychosozialen Entwicklung, fördere ein positives Klima innerhalb der Schülerschaft und in der Schule und trage zur Entwicklung der Schulkultur bei. So manchem Kind, das sich bislang in der Gemeinschaft schwer getan hat oder das Unterstützungsbedarf hat, eröffnet sich durch die Arbeit der Schulsozialarbeit und dem engen Zusammenwirken mit den Lehrkräften ein Start in eine gelingende Schullaufbahn, so Will.  

Ihre Arbeit beginnen die neuen Mitarbeiterinnen mit einer dreitägigen Einführung, die auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten soll. Fachliche Themen werden sein: Klassenbegleitung und Soziales Lernen, mit Lehrkräften und Eltern in die Zusammenarbeit kommen sowie Kooperationspartner und ihr Tätigkeitsfeld kennen lernen. Die Kolleginnen, die vor einem Jahr ihre Tätigkeit aufgenommen haben, geben ihre Erfahrungen im Rahmen eines Teamtages an die neuen weiter. Außerdem wird eine eintägige Fortbildung durch das Heidelberger Präventionszentrums zum Konzept „Faustlos“ im Landratsamt durchgeführt an der auch interessierte Grundschullehrerinnen und –lehrer teilnehmen.

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