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„Erfolgsprojekt“ Abfallentsorgung“

Wertstoffhof mit Grünsammelstelle in Mörfelden-Walldorf eröffnet:

Wertstoffhof mit Grünsammelstelle in Mörfelden-Walldorf eröffnet. Bild zeigt von links: AWS-Geschäftsführer Stefan Metzger, der Erste Stadtrat Burkhard Ziegler, AWS-Prokurist Jens Tollkühn, Landrat Thomas Will und Bürgermeister Thomas Winkler. Bild: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Seit Montag können Bürger*innen aus Mörfelden-Walldorf Elektrokleingeräte, Metallschrott oder Altpapier, aber auch Altreifen und Bauschutt sowie Grünschnitt an den neuen städtischen Wertstoffhof mit Grünsammelstelle bei der Bertha-von-Suttner-Schule abgeben. „Gut zwei Jahre nach dem Grundsatzbeschluss des Stadtparlaments präsentieren wir nun eine zentrale Anlaufstelle zur Abfallentsorgung“, sagte Bürgermeister Thomas Winkler bei der Eröffnung des Wertstoffhofs. Auch Landrat Thomas Will zeigte sich erfreut. „Für Abfallwirtschaftshöfe gibt es eine immer größere Nachfrage. Viele Menschen im Kreis haben die Einschränkungen in der Corona-Krise genutzt, um Keller und Dachboden zu entrümpeln und den Garten flott zu machen.“

Der Bau des Wertstoffhofs ist eine Kooperation von Stadt Mörfelden-Walldorf, Kreis Groß-Gerau und der Abfall-Wirtschafts-Service GmbH (AWS), einer Tochter der Riedwerke Kreis Groß-Gerau. So waren neben Winkler und Will, der zugleich auch Verwaltungsratsvorsitzender der Riedwerke ist, bei der Inbetriebnahme auch die Leiterin des Umweltamts von Mörfelden-Walldorf, Katharina Diergarten, der Erste Stadtrat Burkhard Ziegler, AWS-Geschäftsführer Stefan Metzger und AWS-Prokurist Jens Tollkühn zugegen. Die AWS ist im Auftrag der Stadt der Betreiber des Wertstoffhofs, die Riedwerke haben den 800.000 Euro-Bau finanziert – und die Stadt wird den Betrag laut Winkler in den kommenden zehn Jahren über die Pachtzahlung wieder abtragen. Die Baugenehmigung des Kreisbauamts wurde im Juni 2020 erteilt, im August 2020 begannen die Bauarbeiten, die zehn Tage vor Weihnachten beendet waren.  

Die Stadt hatte einen neuen Ort für Wertstoffhof und Grünsammelstelle gesucht, weil notwendige bauliche Erweiterungen an den alten Standorten aus wirtschaftlichen Gründen und Umweltaspekten nicht mehr realisiert werden konnten. Die neue zentrale Anlaufstelle für die Entsorgung bietet nun beste Voraussetzungen: Die AWS kümmere sich um Annahme, Abtransport und Verwertung der Abfälle – alles im Auftrag der Stadt Mörfelden-Walldorf, so Winkler. „Alles, was recycelt wird, geht in den Verwertungskreislauf und schont die Ressourcen. Noch besser ist es natürlich, wenn man beim Einkauf darauf achtet, dass möglichst wenig Müll entsteht.“

Landrat Will spricht von den Wertstoffhöfen im Kreis als „abfallwirtschaftliche Erfolgsprojekte“. „Hier sieht man, wie gut die kommunale Familie zusammenarbeitet.“ Und er weist auf einen weiteren Aspekt hin: Schließlich könne man an dem Wertstoffhof nicht nur den wiederverwertbaren Abfall entsorgen, die Bürger*innen könnten sich hier zugleich mit Materialien für Haus und Garten eindecken. „Wir bieten Eichen- und Buchenholz aus dem Pfälzer Wald mit einem hohen Brennwert sowie Rindenmulch zum Verkauf an. Das Angebot wird auf allen unseren Wertstoffhöfen im Kreis gut angenommen“, sagte AWS-Geschäftsführer Stefan Metzger.

Neben der Modernisierung des Wertstoffhofs Sonnenwerk in Bischofsheim betreibt die AWS Wertstoffhöfe in Büttelborn, Trebur, Bischofsheim, Stockstadt, Erfelden und nun wieder in Mörfelden-Walldorf. Landrat Will appellierte an die Menschen, dieses Angebot auch anzunehmen. „Ich hoffe sehr, dass diese Möglichkeiten zur ortsnahen Abfallentsorgung genutzt werden“, so Will: „Mit dem Bau der Wertstoffhöfe wollen wir wildes Entsorgen von Müll weiter eindämmen. Und die Öffnungszeiten sind so großzügig gehalten, dass niemand den Müll vor dem Tor am Zaun abladen muss.“

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