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Elektrofahrzeuge für saubere Luft

Bund fördert den Kreis Groß-Gerau

Einen „Zukunfts-Scheck“ über 203.415 Euro nahm Franziska Knaack von der Kreisverwaltung Groß-Gerau am 29. Januar von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegen. Foto: Bundesverkehrsministerium

KREIS GROSS-GERAU – Der Kreis Groß-Gerau profitiert vom Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Der Anfang 2018 vom Kreis gestellte Förderantrag war im Herbst bewilligt worden. Inhalt des Antrags: Förderung beim Kauf von zehn E-Fahrzeugen einschließlich der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur mit maximal 203.415 Euro. Nun war es soweit: Franziska Knaack vom Fachbereich Regionalentwicklung, Bauen und Umwelt der Kreisverwaltung Groß-Gerau nahm die Urkunde über die Zuwendung am Dienstag in Berlin aus den Händen von Verkehrsminister Andreas Scheuer entgegen. 

Der Kreis benutzt die Fördermittel, um seinen Fuhrpark schrittweise auf Elektromobilität umzustellen. Dabei wird die Zahl von Poolfahrzeugen erhöht und vorhandene Dienstfahrzeuge mit Verbrennungsmotor werden durch Elektrofahrzeuge ersetzt. Auch die Errichtung der nötigen Ladeinfrastruktur für die zehn E-Fahrzeuge wird durch Bundesmittel unterstützt. Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer sieht in der Entwicklung einen „wichtigen Schritt hin zu besserer Luftqualität und zukunftsträchtiger Mobilität“. 

Der Bund ermöglicht Städten, Landkreisen, Unternehmen und Organisationen mit insgesamt 33,2 Millionen Euro Fördermitteln die Anschaffung von 3400 E-Fahrzeugen, den Aufbau von 1100 neuen Lademöglichkeiten und 285 zusätzlichen Normal- und Schnellladesäulen, informierte Minister Andreas Scheuer in Berlin. Diese Förderung ist Teil des 1,5 Milliarden Euro schweren Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020, das der Bund auf dem zweiten Kommunalgipfel am 28. November 2017 aufgelegt hat. Gegenstand des Sofortprogramms sind neben Maßnahmen für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs und die Errichtung von Ladeinfrastruktur (393 Millionen Euro) auch Maßnahmen für die Digitalisierung von Verkehrssystemen (500 Millionen Euro) sowie die Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen (107 Millionen Euro).

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur wird zudem der flächendeckende Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur unterstützt.  

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