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Elektrisch unterwegs

Kreis stellt Fuhrpark auf emissionsarme Fahrzeuge um

Elektrisch fahren: Landrat Thomas Will (rechts) und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer haben Autos aus dem E-Fuhrpark vorgestellt. Bild: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Landrat Thomas Will und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer haben die ersten elf von insgesamt 15 Elektroautos in Betrieb genommen, die künftig von den Beschäftigten der Kreisverwaltung als Dienstfahrzeuge gebucht werden können. „Damit hat der Kreis Groß-Gerau einen weiteren Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung vollzogen“, sagen Will und Astheimer.  

In der Tat ist die Anschaffung von E-Fahrzeugen eine weitere Maßnahme im Integrierten Verkehrsentwicklungskonzept des Kreises, das bereits 2014 beschlossen worden ist. Das Ziel: Die Emission von Treibhausgasen auf lokaler Ebene reduzieren.  „Ohne Verkehrswende keine Energiewende, rund ein Fünftel der Emissionen von Kohlendioxid wird vom Verkehr verursacht, das Meiste davon kommt vom Straßenverkehr“, sagen Will und Astheimer. „Nachhaltige Mobilität trägt zu einem Teil zur Reduzierung der Klimaerwärmung bei.“  

Der Verkehr ist das Sorgenkind der Klimaschützer – deshalb hat der Kreistag des Kreises Groß-Gerau im vergangenen Herbst die schrittweise Umstellung des Kreis-Fuhrparks auf E-Mobilität beschlossen. Die E-Fahrzeuge ersetzen zum Großteil Dienstfahrzeuge mit Verbrennungsmotor, deren Leasingverträge am Laufzeitende sind. Gleichzeitig wird der Dienstfahrzeugpool aufgestockt. Finanziert werden konnte diese Maßnahme auch mit Hilfe zweier Förderprogramme.  

„Die Zuschüsse betragen annähernd 50 Prozent“, sagt Simon Johannes Weimer, der für das Thema nachhaltige Mobilität in der Kreisverwaltung zuständig ist. „Der Kreis freut sich sehr, dass wir dafür Geld u.a. aus dem Sofortprogramm Saubere Luft des Bundes bekommen.“ Die Kosten für die 15 E-Fahrzeuge betragen 480.000 Euro ohne Ladeinfrastruktur. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um fünf Renault Zoe, fünf BMW i3, drei VW e-Golf, jeweils ein Renault Kangoo und ein Nissan eNV200. Jedes E-Fahrzeug hat einen separaten Stellplatz mit Ladepunkt am Landratsamt.  

Geplant ist nach den Worten von Will und Astheimer zudem ein öffentliches Carsharing-Modell, der Start dafür ist für Ende des Jahres vorgesehen mit einem Renault Zoe als Kleinwagen und einem Nissan eNV200 als 7-Sitzer/Van. Weitere Informationen auch über die Nutzung des Carsharings werden zeitnah erfolgen. „Energiesparen und Klimaschutz sind zentrale Themen im Kreis“, sagen Will und Astheimer: „Den Energieverbrauch reduzieren, die Energieeffizienz steigern, die erneuerbaren Energien ausbauen – dazu gibt es im Kreis eine Vielzahl von Programmen und Projekten.“  

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