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Einweihung Gustav-Heinemann-Schule in Rüsselsheim:

Schmuckstück für die Bildung

In der Gustav-Heinemann-Schule ist alles ein wenig anders – auch die Schlüsselübergabe zur Einweihung des sanierten und erweiterten Gebäudes. Nachdem Matthias Marhöfer (rechts) von BZM-Architekten in der Feierstunde zunächst den alten Schlüssel zurückgegeben hatte, überreichte er Landrat Thomas Will und Schulleiterin Kerstin Horcher-Müller einen „Schlüssel“ der modernen Art: Tafeln mit alten und neuen Fotos von der GHS. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Der Bauzaun ist weg, „und endlich findet man wieder einen Parkplatz an der Schule“, scherzte Landrat Thomas Will zu Beginn der Akademischen Feierstunde am Dienstag, 19. September, in der Gustav-Heinemann-Schule (GHS). Das war aber nicht der einzige Grund zum Feiern an diesem Nachmittag: Das sanierte und erweiterte Oberstufenzentrum des Kreises Groß-Gerau in Rüsselsheim am Main ist nach dreieinhalb Jahren Bauzeit ein Schmuckstück geworden. Darüber waren sich alle Rednerinnen und Redner im luftigen Foyer einig, in das rund 80 Gäste der Feier gekommen waren.  

Landrat Thomas Will lobte besonders die zusätzlichen Möglichkeiten, die die GHS nun bietet: von den neuen Fachräumen über die moderne Mediathek bis hin zu den Duschen für die Radfahrenden unter den Lehrerinnen und Lehrern. „Die Heinemann-Schule bietet seit nunmehr 40 Jahren beste Voraussetzungen für die schulische Bildung, aber auch für die persönliche Entwicklung der jungen Menschen – seit dem vollendeten Umbau umso mehr“, so Will. 

Schulsanierungen sind und bleiben eine wesentliche Aufgabe des Kreises Groß-Gerau, betonte der Landrat. Kaum ist der eine Kraftakt so gut wie abgeschlossen, folgt der nächste. Rund 14 Millionen Euro kostete der Umbau der GHS, der sowohl im Kosten- als auch mehr als im Zeitplan geblieben ist. In Sicht ist nun bereits die Maßnahme Luise-Büchner-Schule in Groß-Gerau: „Auch das Mittelstufengymnasium erhält in den kommenden Jahren, für rund 20 Millionen Euro, ein neues Gesicht. Das hat der Kreistag gerade erst am Montag beschlossen“, sagte Will. 

GHS-Leiterin Kerstin Horcher-Müller freute sich, dass der Umzug ins neue Gebäude zum Schuljahresbeginn trotz mancher Unwägbarkeit funktioniert hat und dass Fachräume und Mediathek „allen Ansprüchen gerecht werden“.  Sie dankte allen Beteiligten für die großartige Zusammenarbeit und versprach: „Die Welle der Begeisterung, die sich auch architektonisch durchs Haus zieht, nehmen wir mit.“

Rüsselsheims Oberbürgermeister dankte ebenfalls für den langen Atem bei Planung und Ausführung der Schulmodernisierung: „Es ist wunderbar geworden.“ 

Architekt Matthias Marhöfer beschrieb die Anforderungen und Ansprüche an die Gestaltung: „Modern, offen, funktional und freundlich soll die Schule sein. Allein dieses Foyer spiegelt das wider. Wir haben saniert, erweitert, verbessert, entkernt, Schadstoffe entfernt, Barrierefreiheit geschaffen. Das Ergebnis ist eine sehr vielfältige Schule. Eine Schule, wie sie nicht selbstverständlich ist“, so Marhöfer. Für den Anbau seien 60 Betonpfähle nötig gewesen, um auf tragfähigen Boden zu kommen, sagte er.

Abschließend lobte er den Kreis als Bauherrn, dessen Vertreterinnen und Vertreter „immer ansprechbar und immer entscheidungsbereit“ gewesen seien, und überreichte symbolisch den Schlüssel fürs Gebäude.   

Musikalisch umrahmt wurde die Akademische Feierstunde vom Vokalensemble und der Schulband der Gustav-Heinemann-Schule.  

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