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Die Welt deckt den Tisch

Interaktives Angebot „Globales Lernen“ der KVHS

Themen rund um die Ernährung – global betrachtet. In den Workshops der Kreisvolkshochschule in der Reihe „Globales Lernen“ drehte sich in der Stadtbücherei Groß-Gerau alles ums Essen. Die Kinder (im Bild von der Goetheschule Groß-Gerau) lernten, dass Lebensmittel oft aus weit entfernten Ländern kommen. Petra Schefzyk vom Weltladen Darmstadt erläutert die Zusammenhänge. Bild: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Globale Zusammenhänge verstehen – so lautet das Ziel des Themenbereichs „Globales Lernen“ in der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau (KVHS). Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren veranstaltet die KVHS in Kooperation mit dem Weltladen Darmstadt, dem Weltladen Unterwegs Mainz und der Stadtbücherei Groß-Gerau Workshops zu Nachhaltigkeitsfragen für Kinder und Jugendliche Gerau. In diesem Jahr steht der berühmte „Blick über den Tellerrand“ im Mittelpunkt – im wahrsten Sinne des Wortes.  

Denn seit Ende Januar behandeln neun Klassen der Jahrgangsstufen 3 bis 7 in der Projektwoche mit dem Titel „Die Welt deckt unseren Tisch“ globale Essgewohnheiten junger Menschen und werden anhand der dort verwendeten Lebensmittel über weltweite Zusammenhänge aufgeklärt. Sie lernen die Produktion und den Transport der Lebensmittel kennen, die ihnen aus dem Supermarkt bekannt sind – und erfahren mehr über die Bedingungen der Menschen, die sie unter meist widrigen Bedingungen herstellen. 

Die örtlichen Projektbetreuerinnen der beteiligten Weltläden legen großen Wert darauf, nicht nur die anwesenden Kinder, sondern auch deren Eltern zu erreichen. Um die Bedeutung nachhaltiger und gesunder Ernährung zu vermitteln, werden die jungen Besucherinnen und Besucher in den vier Stationen „Frühstück“, „Mittagessen“, „Snack“ und „Abendessen“ durch den globalen Essensalltag geführt. Sie schätzen die Bestandteile der einzelnen Speisen ab, messen beispielsweise mithilfe eines Zollstocks auf einer Weltkarte, über welche großen Entfernungen einzelne Lebensmittel transportiert wurden, bevor sie auf unseren heimischen Tellern landen und erfahren mehr über „Fairtrade“ und Co. Dabei stellen sie bei der Abschlussdiskussion mit den Betreuern besonders eines fest: Gesundes Essen braucht keine langen Wege, die Zutaten dafür wachsen auch hier bei uns.   

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