Nachrichten_Einzelansicht

Dialog zu den 17 globalen Agenda-Nachhaltigkeitszielen startet:

Wie soll der Kreis 2030 aussehen?

KREIS GROSS-GERAU – Sie alle eint ein großes Ziel. Sie wollen an einer besseren Zukunft mitarbeiten, in der Klima- und Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit oder menschenwürdige Arbeitsbedingungen selbstverständlich sind. Der Kreis Groß-Gerau und der Partnerschaftsverein Kreis Groß-Gerau – Masatepe/Nicaragua laden dafür Vertreterinnen und Vertreter von Umweltinitiativen, Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, Kirchen, entwicklungspolitisch tätigen Gruppen, Bildungsträgern, Kreisverwaltung, Parteien und andere Gruppen zu einem regionalen Dialog ein. Das Auftakttreffen findet am Freitag, 26. Januar 2018, in der Zeit von 16 bis 19 Uhr im Landratsamt Groß-Gerau statt. 

„Es geht darum, die Nachhaltigkeitsziele in unserem Alltag hier im Kreis Groß-Gerau zu verankern“, sagt Dr. Marta Wachowiak, die im Kreis für die kommunale Entwicklungspolitik zuständig ist. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 25. September 2015 die Resolution „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet, als neue Agenda der internationalen Gemeinschaft für die Entwicklung nach 2015 bis 2030. „Alle Länder haben sich damit selbst verpflichtet, die Welt im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung zu verändern“, so Wachowiak.

„Überall, keineswegs nur in Entwicklungsländern, sondern auch im Kreis Groß-Gerau muss an dieser großen Veränderung  gearbeitet werden“, fügt Michael Müller-Puhlmann hinzu, der Geschäftsführer des Partnerschaftsverein Kreis Groß-Gerau – Masatepe/Nicaragua. Müller-Puhlmann ist Mitveranstalter des Dialogs. Die  Nachhaltigkeitsstrategie ist ein politischer Leitfaden für die Zukunft und enthält Ziele für alle Politikbereiche. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an den Diskussionen zu beteiligen und mitzureden bei der Frage, was wichtig für eine nachhaltige Entwicklung ist. „Die Zivilgesellschaft muss darauf achten, dass Regierungen und öffentliche Verwaltungen auf allen Ebenen tatsächlich gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren an der Umsetzung dieser Ziele arbeiten“, so die Expertin aus der Kreisverwaltung.

Der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer wird die Auftaktveranstaltung eröffnen. Das anschließende Impulsreferat hält Elisabeth Staudt aus dem „Forum Umwelt und Entwicklung“. Im weiteren Verlauf sollen sich die Teilnehmenden unter anderem den Fragen widmen: Wie soll der Kreis GG im Jahr 2030 aussehen? Wer arbeitet heute schon an welchen Zielen? Was sind die Ziele mit dem dringendsten Handlungsbedarf im Kreis GG? Wie wollen wir den Prozess im Kreis GG gestalten? Anmeldungen für die kostenfreie Veranstaltung sind nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt die Koordinatorin kommunaler Entwicklungspolitik Dr. Marta Wachowiak im Landratsamt in Groß-Gerau. Sie ist erreichbar unter Telefon  06152 989-859 und per E-Mail an m.wachowiak@kreisgg.de

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 4
64521 Groß-Gerau

06152 989-0
Fax: 06152 989-133
info@kreisgg.de