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Dem Stern von Bethlehem folgen

Sternsinger bringen Segensspruch im Landratsamt an

Segen fürs Landratsamt: Über der Tür zu einem Konferenzraum steht nun der Segensspruch der Sternsinger: 20+C+M+B+19 – Christus segne dieses Haus. Landrat Thomas Will hat die Sternsinger mit den Betreuerinnen und Betreuern Tobias Sattler, Kirstin Gründel und Stefanie Spulak im Kreishaus empfangen. Bild: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – „20+C+M+B+19“ – der Segen der Sternsinger steht nun über dem Konferenzraum im Kreishaus. „Christus mansionem benedicat“, Christus segne dieses Haus: So lautet der Segensspruch, den Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Walburga Groß-Gerau mit Kreide über die Tür geschrieben haben. Landrat Thomas Will hatte die Buben und Mädchen mit den Betreuern am Freitag im Landratsamt empfangen und sie mit Trinkschokolade und süßen Stückchen verköstigt.   

Seit Anfang der Woche sind 27 Kinder und Jugendlichen im Alter von zwei bis 14 Jahren nach der Aussegnung am Dreikönigstag in der Stadt Groß-Gerau und ihren Stadtteilen unterwegs, um den Segen zu den Menschen zu bringen. Mit Krönchen und bunten Gewändern bekleidet machte eine Gruppe nun Station im Landratsamt. Zwei Kinder aus Riedstadt waren auch mit dabei. Sie berichteten dem Landrat, wo sie schon überall waren, verrieten ihr Alter und erklärten, für was sie in diesem Jahr Spenden sammeln.  

Und natürlich sangen sie, begleitet von Tobias Sattler an der Gitarre, auch das Lied „Wir kommen daher aus dem Morgenland“. Sattler ist Mitarbeiter des Bischöflichen Jugendamts Mainz und Organisator der Sternsinger von St. Walburga. Überhaupt bereitet das Singen den Kindern ganz offensichtlich viel Freude. „Das Singen ist toll“, erzählte Danilo, 10 Jahre. Er freut sich besonders darüber, als Sternsinger „andere Menschen fröhlich zu machen“.  

Ohnehin hat die Nachfrage nach einem Besuch der Sternsinger in den vergangenen Jahren stark zugenommen. „Von 70 auf 130 Häuser in diesem Jahr“, berichtete Stefanie Spulak, die ehrenamtlich in der Pfarrgemeinde aktiv ist. „In unruhigen Zeiten wünschen sich viele den Segen“, vermutet sie. Für die Sternsinger bedeutet das natürlich viel Arbeit. „Wir haben in Groß-Gerau nur vier Kinder mehr als im Vorjahr. Künftig müssen wir noch mehr Werbung machen.“  

Schließlich dient die Aktion einem guten Zweck. In diesem Jahr lautet das Motto des Dreikönigssingens: „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit.“ Und in diesem Zusammenhang werden weltweit Projekte unterstützt, die sich gegen die Ausgrenzung von Kindern richten. Denn an vielen Orten müssen gerade Kinder mit Behinderung nur zu oft erfahren, was es bedeutet, außen vor zu bleiben.    

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