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Blick auf die Entgeltlücke

Hessischer Lohnatlas bietet aufschlussreiche Daten

KREIS GROSS-GERAU – Der Hessische Lohnatlas ist eine Zusammenfassung von Entgeltdaten (brutto) der hessischen Wohnbevölkerung und spiegelt so die Erwerbstätigkeitsverteilung zwischen Frauen und Männer wider. Ziel ist, mit diesem Lohnatlas transparent zu machen, wie Ungleichheit der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt zum Ausdruck kommt. 

Die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern in sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigungen ist in den vergangenen Jahren in Hessen auf 11,9 Prozent (Stand 2018) gesunken, informiert das Büro für Frauen und Chancengleichheit der Kreisverwaltung Groß-Gerau. Betriebe wie zum Beispiel Adobe, Salesforce, Evonik, Ikea oder SAP tragen dazu bei, der ungleichen Bezahlung entgegenzusteuern. Auch für die Landkreise sowie für die kreisfreien Städte in Hessen wurde ein Entgeltvergleich angestellt. So wird deutlich, dass im Kreis Groß-Gerau die Lohnlücke in den vergangenen Jahren um fünf Prozent gesunken ist und aktuell bei 13 Prozent liegt.

„Wir sind auf dem richtigen Weg, aber bis zur tatsächlichen Gleichstellung ist noch viel zu tun. Darauf aufmerksam zu machen und daran zu arbeiten, werden wir nicht müde“, sagt Judith Kolbe, Leiterin des Büros für Frauen und Chancengleichheit. Zum Beispiel bei einer Online-Veranstaltung, bei der auf die aktuellen und auf mögliche künftige Entwicklungen hingewiesen wird: Am Mittwoch, 21. April 2021, stellt Dr. Christa Larsen vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) einen Auszug aus dem Hessischen Lohnatlas mit regionalem Bezug auf den Landkreis Groß-Gerau vor. Zudem geht sie auf Daten aus dem Regionaldatenreport ein, ebenfalls mit Bezug zum Kreis.  

Die Veranstaltung ist für 10 bis 12 Uhr geplant. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmenden nach ihrer Anmeldung per Mail an bfc@kreisgg.de zugeschickt.

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