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Bilder aus dem „Atelier Querstrich“

Vitos Teilhabe Behindertenhilfe Region Riedstadt zu Gast

Landrat Thomas Will war der erste, der sich die Werke aus dem Riedstädter „Atelier Querstrich“ der Vitos Teilhabe Behindertenhilfe anschaute, nachdem sie im Foyer des Kreishauses aufgehängt worden waren. Ertugrul Öztürk (links) zählt zu den Ausstellern. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Farbenfrohe Bilder sind derzeit im Foyer des Groß-Gerauer Landratsamts zu sehen. Mitglieder vom „Atelier Querstrich“ der Vitos Teilhabe Behindertenhilfe Region Riedstadt zeigen dort zwischen 5. und 29. November unter dem Titel „Kunst aus dem Ried. Teilhabe konkret.“ einen Teil ihrer Werke.  

Mario Geis ist einer der Aussteller. Er ist seit 2009 im „Atelier Querstrich“ künstlerisch tätig. Zudem nimmt er regelmäßig an der BehindArt-Ausstellungsreihe teil, bei der er 2013 eine Einzelausstellung in der Stadthausgalerie Darmstadt mit seinen Bildern füllte. Charakteristisch für seine ausdrucksstarken Zeichnungen ist eine schwunghafte Umrisslinie; meist koloriert er diese dann nur stellenweise. 

Ortrud Landau gehört seit 2006 zu den Künstlerinnen und Künstlern, die im „Atelier Querstrich“ ihre kreativen Ideen umsetzen. Im selben Jahr begann sie auch mit der Teilnahme an den Ausstellungen im Rahmen der BehindArt und der Vitos Teilhabe Behindertenhilfe Region Riedstadt. Ortrud Landau fertigt mit Vorliebe Zeichnungen mit Buntstift oder Fasermaler, Ölpastellkreide oder Gouache an. Kreise und Gummibärchen sind ein bevorzugtes Motiv von ihr. 

Seit 2007 dabei ist Ertugrul Öztürk. Auch er präsentiert seine Werke regelmäßig in Ausstellungen. Zunächst konzentrierte er sich auf abstrakte Bilder, nun hat er begonnen Menschen zu zeichnen, die sich aus Kreisformen und Linien zusammensetzen. Aus seinem gewissenhaften und gleichzeitig lockeren Umgang mit Farben und Pinseln entstanden die für ihn charakteristischen Farbübergänge. 

Noch länger künstlerisch bei der Gruppe aktiv, nämlich seit 2002, ist Wolfgang Schmieden. Auf seinen wöchentlichen Besuch des Ateliers freut er sich immer sehr. Er hat ein großes Bedürfnis, sich künstlerisch auszudrücken, malt abstrakte ein- und mehrfarbige Bilder. Dabei bevorzugt er intensive Farben wie Gelb, Orange und Rot, die er zuvor ganz bewusst auswählt. 

Sebastian Staudt ist seit 2011 dabei. Er bevorzugt das Malen mit dem Pinsel und nimmt sich zunächst Zeit, um die Farben auszuwählen. Er bevorzugt bunte Farben. Die Farbe trägt Sebastian Staudt meist pastos auf das Blatt oder die Leinwand auf, sodass abstrakte Gebilde und Muster entstehen. Gelegentlich malt er auch Menschen, die er häufig als Familienmitglieder benennt. Er nutzt gern großformatige Leinwände. 

Die Bilder aus dem „Atelier Querstrich“ sind während der Öffnungszeiten des Landratsamts in der Wilhelm-Seipp-Straße 4 zu sehen. 

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