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Anerkennung für Medienprojekt

Kreis erhält Urkunde im Rahmen des Hessischen Präventionspreises

Bei der Preisverleihung in Wiesbaden (von links): Michael Weidmann (Sparda-Bank Hessen eG), Prof. Dr. Helmut Fünfsinn (Vorsitzender des Landespräventionsrats und Opferbeauftragter des Landes Hessen), Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, Stefanie Röhrich vom Fachdienst Schulsozialarbeit des Kreises und Sebastian Rode (Profifußballer/Eintracht Frankfurt). Foto: Frank Zinn, HMdJ

KREIS GROSS-GERAU – Der Kreis Groß-Gerau zählt zu den Preisträgern des 12. Hessischen Präventionspreises, der in der vergangenen Woche im Hessischen Justizministerium in Wiesbaden verliehen wurde. Für sein Schulsozialarbeits-Projekt „Medienkompetenz von Kindern stärken“, das an mehreren Grundschulen angeboten und von einer Theatervorstellung flankiert wurde, erhielt er eine Anerkennungsurkunde. 

Ziel des Projekts war es, Kinder für einen respektvollen, verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Die Zielgruppe: Schüler*innen der 4. Klassen an den Grundschulen in Trebur, Astheim, Geins­heim und Nauheim, Eltern und Fachkräfte. Das Projekt wurde in Kooperation mit den jeweiligen Schulen (Schulleitung und Lehrkräfte), der Erziehungsberatungsstelle des Kreises Groß-Gerau und dem Theaterensemble „Comic On!“ aus Köln auf die Beine gestellt. 

Es bestand aus vier Bausteinen: Soziales Lernen mit den 4. Klassen an den beteiligten Schulen; Elternabend „Das erste Smartphone“; Theaterstück r@usgemobbt.de mit Nachgespräch direkt im Anschluss an die Vorführung;  Reflexion/Nachbereitung des Theaterstücks durch die Schulsozialarbeit in den beteiligten Klassen.

Beteiligt am Projekt waren diese Schulsozialarbeiterinnen: Martina Raicevic von der Grundschule Nauheim, Judith Geyer von der Lindenschule Trebur, Sabine Cordes von der Grundschule im Hollerbusch Astheim und Danijela Tome von der Geinsheimer Schule. Die Anerkennung nahm nun Stefanie Röhrich, Sachgebietsleitung Schulsozialarbeit Grundschulen im Fachdienst Schulsozialarbeit des Fachbereichs Bildung und Schule, stellvertretend für das Team entgegen. 

Mit dem ersten Preis wurde in diesem Jahr das Projekt „Heroes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung!“ des DRK-Kreisverbandes Offenbach e.V. ausgezeichnet. Den zweiten Preis erhielten jeweils die Projekte „Erinnern und Gedenken“ des Goethe Gymnasiums Neu-Isenburg und „Du bist nicht allein!“ von Wildwasser Wiesbaden e.V. Den dritten Preis teilen sich die Projekte „MamMut – Mitmachen macht Mut“ der Gesellschaft für Kinder- und Frauenrechte gegen Gewalt gUG, „Personal Coaching – Wegbegleiter der Digitalisierung“ von Active Learning e.V. und „Cool and Safe“ von Schule machen ohne Gewalt e.V. Anerkennungspreise erhielten die Projekte „Förderung von Medienkompetenz von Kindern“ der Schulsozialarbeit Kreis Groß-Gerau und „Prävention in Kindergarten und Schule (PiKS)“ der Universitätsstadt Marburg. 

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