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Amtsgerichts-Direktor Harald Walther bei Landrat Thomas Will:

„Antrittsbesuch“ im Landratsamt

Antrittsbesuch im Landratsamt: Harald Walther, der neue Direktor des Amtsgerichts Rüsselsheim, zu Gast bei Landrat Thomas Will im Kreishaus.

KREIS GROSS-GERAU – Der neue Direktor des Amtsgerichts Rüsselsheim, Harald Walther, hat sich jetzt offiziell bei dem Landrat des Kreises Groß-Gerau, Thomas Will, vorgestellt. Wobei „vorstellen“ nicht das passende Wort ist. „Wir kennen uns seit 40 Jahren“, sagte Landrat Thomas Will lachend. „Und in all den Jahren haben wir uns nie aus den Augen verloren.“ 

Harald Walther und Thomas Will hatten schon gemeinsam im Klassenzimmer gesessen. Gemeinsam lernten sie in den 1980er Jahren am Verwaltungsseminar in Darmstadt. Will schlug danach die Beamtenlaufbahn im Gehobenen Dienst ein und arbeitete an den Schulämtern in Frankfurt und Rüsselsheim. Walther wählte das Jurastudium und  trat in den richterlichen Dienst ein. Nach verschiedenen  Abordnungen – unter anderem ans Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und ins Ministerbüro des Kultusministeriums – ließ er sich 2014 an das Amtsgericht Rüsselsheim versetzen. Dort war er der ständige Vertreter des Direktors. Auch als Direktor betreut er neben den Verwaltungsaufgaben weiter Familiensachen und ist zudem als Güterichter tätig.

„Er weiß um die Besonderheiten des Standortes Rüsselsheim und des Kreises Groß-Gerau“, sagte Landrat Will. „Unsere Gesellschaft braucht engagierte und kluge Juristen, die ihr Wissen gerne weitergeben. Mir hat zum Beispiel sehr imponiert, wie Harald Walther in einer Rechtsstaatsklasse im Sitzungssaal des Amtsgerichts jungen Geflüchteten unser Recht und unsere Wertvorstellungen nahegebracht hat“, sagte Landrat Will.

Will gratulierte Walther im Namen des gesamten Kreises zu seiner neuen Aufgabe als Direktor des Amtsgerichts Rüsselsheim. „Wir alle im Kreis wünschen uns, dass das Amtsgericht Rüsselsheim seine Arbeit im Kreis gut erledigen kann. Dass es die dazu notwendige personelle und sachliche Ausstattung bekommt, dass der Arbeitsaufwand noch zu bewältigen ist“, so der Landrat. „Vor allem wünsche ich Bürgerinnen und Bürger, die das Gericht und die Rechtsprechung insgesamt im Land auch respektieren“, so Will.

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