Nachrichten_Einzelansicht

Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung:

Landrat unterzeichnet Resolution

Als Landrat Thomas Will die Resolution zur Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung in der Kantine des Landratsamts unterzeichnete, standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung hinter ihm: Auch sie setzen sich für mehr Fairness und Gerechtigkeit auf der Welt ein – und möchten bei sich, im Kleinen, anfangen. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Die Resolution zur Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung hat Landrat Thomas Will am 5. September in der Kantine „Zum Amt“ unterzeichnet. Der Kreistag des Kreises Groß-Gerau hatte am 18. Juni dieses Jahres beschlossen, sich den Zielen der Resolution des Deutschen Städtetags anzuschließen. 

Der Ort war bewusst gewählt, denn rund um den Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am 6. September gab es eine Nachhaltigkeitswoche in der Kantine – verbunden mit vielen Informationen rund um die Ernährung und die Entstehung von Kohlendioxid bei der Produktion von Lebensmitteln und mit einem Essensangebot, das weniger auf Fleisch und mehr auf vegetarische und vegane Speisen setzte. Die Ausstellung „ Klimaschutz schmeckt“ stammte von der Verbraucherzentrale Hessen.  

„Der Kreis Groß-Gerau will für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren“, betonte der Landrat bei der Unterzeichnung. „Wir wollen immer wieder bewusst machen, an wie vielen Stellen wir etwas für mehr Gleichheit, Umwelt- und Ressourcenschutz tun können – angefangen bei der Ernährung, über den Kauf fair produzierter Kleidung bis hin zu nachhaltiger Beschaffung in der Verwaltung und zur Förderung emissionsarmer Mobilität.“ 

Als Fairtrade-Kreis (seit 2015) propagiert der Kreis Groß-Gerau nicht nur fairen Handel, sondern er steht auch für unterstützende Partnerschaften, wie die mit Masatepe/Nicaragua. Auch wirbt er für die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, die 2015 im Rahmen der Agenda 2030 festgelegt wurden. Ein Satz aus der Resolution verdeutlicht die Zielsetzung beispielhaft: „Der Landkreis Groß-Gerau unterstützt die in der 2030-Agenda enthaltene stärkere Fokussierung auf die gemeinsame Verantwortung des Nordens und des Südens für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt und die darin beschriebene Verbindung zwischen Nachhaltigkeit und Entwicklung.“

Wunsch ist es, die von den Vereinten Nationen 2015 verabschiedete Agenda auf die kommunale Ebene zu übertragen. 

Bereits im Mai 2017 wurde in der Kreisverwaltung eine Stelle zur Koordination Kommunaler Entwicklungspolitik besetzt. Dr. Marta Wachowiak kümmert sich gemeinsam mit dem Fairtrade-Beauftragten Stefan Leimbach im Kreis um die Themen der Agenda 2030. In diesem Herbst geht es schwerpunktmäßig um den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimaschutz. 

Außerdem gibt es im Rahmen der bundesweiten Fairen Woche Ende September weitere Veranstaltungen zu diesem Themenfeld: zum Beispiel am Mittwoch, 26. September, von 15 bis 18 Uhr einen Aktionstag im Landratsamt mit Standpräsentationen von Initiativen und Vereinen und einem Vortrag zum Thema „Bio – Regio – Faire Ernährung: Gemeinsam für ein gutes Klima“. 

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 4
64521 Groß-Gerau

06152 989-0
Fax: 06152 989-133
info@kreisgg.de