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Mensa statt Schwimmbecken

Umbau in der Biebesheimer Nibelungenschule

Baustellenbesichtigung: Landrat Thomas Will schaut sich an, wie weit die Arbeiten an der neuen Mensa der Nibelungenschule in Biebesheim fortgeschritten sind. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – „In der zweiten Woche des neuen Schuljahres soll es hier Mittagessen geben. Das ist das Ziel.“ Das sagten Gabi Walter-Reichelt, Leiterin des Fachbereichs Gebäudemanagement der Kreisverwaltung, und ihr Projektleiter Frank Ruhland jetzt beim Besuch von Landrat Thomas Will auf der Baustelle für die neue Mensa an der Biebesheimer Nibelungenschule. Die Grundschule besaß früher ein Lehrschwimmbecken, das seit rund 25 Jahren nicht mehr genutzt wurde. Über dieses Becken ist nun ein Fußboden verlegt worden. Ein paar zusätzliche Wände wurden eingezogen, die Bauarbeiten, die im Mai begonnen haben, sind bereits im Endstadium. Die Küche wird Mitte August geliefert, dann kann es losgehen. 

Bisher sind 65 Kinder für die Essensversorgung angemeldet. Das heißt, es gibt noch Luft: Wenn in zwei Schichten gegessen wird, können bis maximal 160 Kinder am Tag die Mensa nutzen. Die Räume sind für wenigstens fünf Jahre Betrieb ausgelegt. Da das Mieten von Containern den Kreis einen ähnlichen Betrag gekostet hätte (beides macht um die 600.000 Euro aus), haben sich die Verantwortlichen für die baulich und optisch ansprechendere Mensa-Lösung entschieden. 

An der ganztägig arbeitenden Nibelungenschule (Pakt für den Nachmittag) stehen in absehbarer Zukunft noch weitere Veränderungen an. Sie muss ausgebaut werden, denn die Schülerzahlen steigen. Die Grundschule ist zweieinhalbzügig und wird dreizügig werden. Statt aktuell 196 gibt es voraussichtlich bis zum Jahr 2025 268 Schüler*innen dort. Das bedeutet einen zusätzlichen Flächenbedarf von rund 500 Quadratmetern. Diese Flächen werden im Wesentlichen für die Schulverwaltung benötigt.  

Nach dem Auszug der alten Mensa vom Klassentrakt in die ehemalige Schwimmhalle können die Räume im Erdgeschoss der Schule ab diesem Spätsommer schon einmal anders genutzt werden. Beim Kreis gibt es zudem Überlegungen, ob der bestehende Klassentrakt der Nibelungenschule – ein „Schusterbau“ mit zwölf Klassenräumen – zukunftsfähig umgestaltet werden kann oder perspektivisch nicht besser durch einen modernen Clusterbau ersetzt werden sollte.  

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