Jahrbuch GG 2022

Jahrbuch
Druckfrisch: Landrat Thomas Will mit dem neuen Jahrbuch des Kreises Groß-Gerau, umrahmt von den ehrenamtlich tätigen Redaktionsmitgliedern und Autoren sowie den Verantwortlichen der Kreispressestelle. (Von links): Annina Scheer (Kreispressestelle), der Journalist Walter Keber, Museumsleiter Jürgen Volkmann, Landrat Thomas Will, der Pädagoge Edgar Lutz, Stadtarchivar Hartmut Blaum, Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Pressesprecher Volker Trunk und Stadtarchivar Christian Schönstein.
Bild: Kreisverwaltung Groß-Gerau

Ungewöhnliche und überraschende Sichtweisen auf den Kreis Groß-Gerau bietet das Jahrbuch 2022, das Landrat Thomas Will am Donnerstag im Kreishaus zusammen mit dem Redaktionsteam vorgestellt hat. Auf insgesamt 120 Seiten führt die Lese-Reise in diesem Jahr in hohe Lüfte ebenso wie zu verborgenen Kleinoden unter der Erdoberfläche. „Auch für mich, der ich schon Jahrzehnte im Kreis Groß-Gerau lebe, gibt es immer wieder Neues zu entdecken“, sagte Landrat Will. „Das macht die Lektüre spannend.“  

„Dass dem Team seit der Premiere 2015 nicht die Ideen ausgehen, spricht einerseits dafür, wie interessant und abwechslungsreich das Leben im Kreis Groß-Gerau ist, andererseits aber auch dafür, wie kreativ die Jahrbuch-Leute Jahr für Jahr ans Werk gehen“, sagte Will. Wie in den Periodika zuvor, beginnt das Buch wieder mit der Chronik. Und weil Corona 2022 nicht vorbei war, hat Walter Keber die Ereignisse um die Virusinfektion wieder in einem eigenen Kompendium zusammengestellt. Die Chroniken I und II des Journalisten führen vor Augen, wie ereignisreich das vergangene Jahr war – natürlich hat der russische Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 auch im Kreis Groß-Gerau Themen und Politik dominiert. Beim Lesen lassen sich Entwicklungen gut nachzeichnen. „Walter Keber hat die Ereignisse für unseren Kreis penibel dokumentiert. Die Chronik macht das Jahrbuch unverwechselbar“, so Will.   

Doch natürlich ist das Jahrbuch viel mehr, als eine bloße Krisen-Chronik. Das wird beim Blättern rasch klar: Da findet sich zum Beispiel der Abschluss der dreiteiligen Serie von Heinz Zettl über die spannenden ersten 100 Jahre des Rüsselsheimer Autobauers Opel. Daneben gibt es eine reich bebilderte Reportage des Journalisten und Lektors des Jahrbuchs, Markus Dobstadt, vom Jugendkirchentag in Gernsheim. Der Kelsterbacher Stadtarchivar Hartmut Blaum hat in einem großen Text sachkundig und anschaulich über den Versuch der Nationalsozialisten geschrieben, Kelsterbach zwischen 1033 und 1945 in baulicher Hinsicht einen Stempel aufzudrücken. „Bauen ist immer auch der Ausdruck einer politischen Haltung und Gesinnung“ – so beginnt der Beitrag. Am 30. Januar 2023 jährte sich zum 90. Mal die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler.   

Historisches mischt sich mit Zeitgeschichtlichem (Treburs Vergangenheit war Professor Metzner ein Artikel wert), Römer und Germanen sind im Jahrbuch ebenso präsent wie ein Gedicht über den Ukraine-Krieg von Hanne Strack sowie die beeindruckende Bilderstrecke „Der Kreis von oben“. In Nachrufen wird an Gerald Weiß, Norbert Wieczorek und Volker Schütz erinnert. Der frühere Landrat und Landtagsabgeordnete Willi Blodt, der am 3. Dezember 2022 gestorben ist, wird im kommenden Jahrbuch gewürdigt werden.

Landrat Will dankte der Redaktion, den Kelsterbacher Stadtarchivaren Hartmut Blaum und Christian Schönstein, dem Journalisten Walter Keber, dem Germanisten und Historiker Professor Dr. Ernst Erich Metzner, dem Pädagogen Edgar Lutz, dem Museumsleiter Jürgen Volkmann, Bernd Hahn für den Satz und Markus Dobstadt für das Lektorat sowie von Seiten der Pressestelle Volker Trunk und Annina Scheer. „Ich freue mich, dass es der Redaktion trotz der aktuell schwierigen Lage wieder gelungen ist, ein solches Projekt zu stemmen“, so Will.

Kontakt

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Fax 06152 989-339
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Das Jahrbuch 2022 ist ab sofort an der Infothek der Kreisverwaltung und bald im Buchhandel zum Preis von 15 Euro erhältlich.

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