Museen

Heimatmuseum Biebesheim

Rheinstrasse 44
64584 Biebesheim am Rhein

Heimatmuseum Biebesheim


Beschreibung:
Das Heimatmuseum befindet sich im denkmalgeschützten ehemaligen Volksschulgebäude aus dem 19. Jahrhundert. Die Dauerausstellung zeigt eine Sammlung bäuerlicher Geräte und Gegenstände aus der Milchwirtschaft, welche auf die viehzüchterische Tradition hinweisen. In einer Remise werden landwirtschaftliche Großgeräte präsentiert. Die Orts- und Lokalgeschichte werden durch Dokumente der örtlichen Vereine und kleinere Sammlungen dargestellt. Im Kellergeschoß werden abrundend Exponate der Vor- und Frühgeschichte in Großraumvitrinen ausgestellt. Die wichtigsten Exponate dieser Abteilung sind der jungbronzezeitliche Kammhelm (Typ Biebesheim) und der Biebesheimer Togatus (Teil eines römischen Grabmonuments 20 v.d.Z.). Treppenhaus-Galerie im Museum - Der Heimat- und Geschichtsverein betreibt seit 1988 im gleichen Gebäude die Treppenhaus-Galerie und gibt damit Biebesheimer Künstlern Gelegenheit ihre Werke zu zeigen. Ebenso erhalten auch andere Künstler/innen, vor allem aus Biebesheims Partnergemeinden Romilly-sur-Andelle in Frankreich und Palo del Colle in Italien die Möglichkeit zu Ausstellungen. Im Museumshof finden in den Sommermonaten diverse Veranstaltungen wie „Kinder-Aktionstage" oder „Jazz im Museum“ statt.

Museum Bischofsheim

Darmstädter Straße 2
65474 Bischofsheim

Museum Bischofsheim

 
Beschreibung:
Mitten im Ort, in den restaurierten Räumen des „Alten Rathauses“, hat das Museum seit 1996 seinen Platz gefunden. Das Haus, 1651 als Ersatz für einen im 30jährigen Krieg zerstörten Vorgängerbau errichtet, diente einst als Bürgermeisterei, Schulhaus und Lehrerwohnung. An diese Nutzung wird auch heute in den Dauerausstellungen erinnert. Darüber hinaus wird der wichtigen Rolle der Eisenbahn und des einstmals großen und bedeutenden Bahnhofs in einer eigenen Abteilung Rechnung getragen. Gleiches gilt für die vorchristliche, römische und fränkische Besiedlung, die dem heutigen Ort vorausging. Eine weitere Abteilung ist dem bäuerlichen Leben mit seinen unterschiedlichen Facetten gewidmet. Neben dieser musealen Arbeit bietet der Betreiber des Museums, der Heimat- und Geschichtsverein, auch regelmäßig Veranstaltungen unter dem Titel „Kultur im Alten Rathaus“ an. Das Spektrum erstreckt sich hier von wechselnden Ausstellungen, über Vorträge und Demonstrationen bis zu Konzerten, die zumeist im historischen „Ratssaal“ des Museums stattfinden. Seit einigen Jahren führt das Museum zudem jährlich im Sommer Museumsferienspiele zu interessanten historischen Themen durch.

Heimatstube Büttelborn / Klein-Gerau

Erich-Kästner-Str. 1
64572 Büttelborn/Klein-Gerau

Heimatstube Klein-Gerau

Beschreibung:
Die Heimatstube des „Bund der Vertriebenen“, Ortsverband Klein-Gerau, ist seit dem 11. September 1994 im historischen Fachwerk-Rathaus untergebracht. Anziehungspunkte sind die Geigenbauerwerkstatt und das Modell eines Egerländer Vierseithofes. Die Heimatstube verfügt ferner über eine Sammlung von Glas, Geschirr, Trachten, Schmuck, Gebetbüchern und Klöppelarbeiten aus Böhmen. Die Exponate - fast alle stammen aus Mitgliederbesitz - legen Zeugnis ab von Kultur, Handwerk und Brauchtum aus den Vertreibungsgebieten. In einer kleinen Bibliothek können sich die Besucher der Heimatstube über die Flucht und Vertreibung der Deutschen aus ihrer Heimat informieren.

Museum der Schöfferstadt Gernsheim

Schöfferplatz 1
64579 Gernsheim

Museum Gernsheim

Beschreibung:
Das Museum besteht seit 1978 und wurde nach einer umfassenden Renovierung und Neugestaltung im November 2003 wiedereröffnet. Neben zusätzlichen Räumlichkeiten konnte das historische Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr mit in die Museumskonzeption einbezogen werden. Die Kooperation mit privaten Sammlern und Museen erweitert das bestehende Angebot, das in nachfolgende Abteilungen gegliedert ist:
•    Historische Feuerwehr
•    Ostdeutsche Heimatstube
•    Stadt- und Kirchengeschichte
•    Leben und Wirken von Peter Schöffer
•    Historische- und zeitgenössische Binnenschifffahrt
•    Jagd und Fischerei
•    Eiszeitliche Fauna und Flora
•    Vor- und Frühgeschichte.
Themenbezogene Vortragsveranstaltungen und Sonderausstellungen ergänzen das bestehende Angebot. Der Eintritt in das Museum ist frei.

Heimatmuseum Ginsheim-Gustavsburg

Hauptstraße 25
65462 Ginsheim-Gustavsburg/Ginsheim

Heimatmuseum Ginsheim


Beschreibung:
Das denkmalgeschützte Fachwerkgebäude mit Krüppelwalmdach wurde vor mehr als 270 Jahren als Forsthaus im Raunheimer Forst erstmals erbaut. Ca. 1842 wurde es von der Gemeinde Ginsheim gebraucht gekauft und nach Ginsheim versetzt. Hier diente es zunächst als Schule und Polizeistation, ab 1900 als Rathaus, und seit 1983 beherbergt es das Heimatmuseum. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt ca. 100 Jahre zurück und zeigt viele Geräte und Gegenstände aus Haushalt, Wohnung, Handwerk, Fischerei, Landwirtschaft und - nicht zuletzt - aus der Müllerei mit den ehemals so wichtigen Schiffsmühlen, die im Rheinstrom verankert waren. Die liebevoll zusammengestellte Ausstellung wird durch zahlreiche Fotografien ergänzt.

Handwerksmuseum Groß-Gerau

Schulstraße 3
64521 Groß-Gerau

Handwerksmuseum Groß-Gerau
 
Beschreibung:
Als der „erste Rechner" der 1871 gegründeten Groß-Gerauer Volksbank, Schreinermeister Johann Heinrich Schaab, in seinem Wohnhaus in der Schulstraße 3 die ersten Kassenstunden abhielt, konnte noch niemand ahnen, dass die Werkstatt seines Sohnes Philipp Heinrich (Schreiner) und später seines Enkels Johann Adam (Schlosser) einmal in ein Handwerksmuseum verwandelt werden würde. 1991 erwarb die Groß-Gerauer Volksbank ihr „Gründerhaus", eines der wenigen vom 2. Weltkrieg verschonten Gebäude im Stadtkern, und richtete mit Unterstützung von Geschäftskunden und Mitgliedern, dem Maschinenbaumeister Walter Schaab sowie Hans Förster, Ehrenpräsident der Handwerkskammer Rhein-Main, das Museum ein. Zu sehen sind Handwerksgeräte und Archivarien der einst in Groß-Gerau vertretenen Berufe: Tischler, Schmied, Schlosser, Maurer, Schuhmacher, Küfer, Friseur, Drechsler, Fleischer, Klempner und des Zimmermanns aus der Zeit des Übergangs von der rein handwerklichen Arbeit zum Maschinenzeitalter. Die transmissionsgetriebene Drehbank, eine Fräse und eine Bohrmaschine sind nach einer gründlichen Überholung wieder voll funktionsfähig. Liebevoll hat man auch die erste Dampfmaschine des Kreises Groß-Gerau als Modell im Maßstab 1:10 ausgestellt. Der bei den Sanierungsarbeiten entdeckte Schachtbrunnen lieferte früher das Wasser für die Hausversorgung und wurde auch von Anrainern genutzt. Der Museumshof mit kleiner Gartenanlage und Ruhebänken bietet einen gefälligen Rahmen für Veranstaltungen.

Stadtmuseum Groß-Gerau

Am Marktplatz 3
64521 Groß-Gerau

Stadtmuseum Groß-Gerau


 Beschreibung:
„Limes und Likörfabrik“, „Tunika und Turnverein“, „Giganten und GIs“ heißt es in der modernen Dauerausstellung des Stadtmuseums. Unter der Überschrift  „Die Römer in Groß-Gerau“ und „Wir waren dabei – Stadtgeschichte 1920 – 1990“ werden sehr spannungsreich zwei wichtige Epochen der Groß-Gerauer Geschichte präsentiert.
Vielfältig und abwechslungsreich zeigt sich der großzügige Wechselausstellungs- und Veranstaltungsbereich im Erdgeschoß. Neben Sonderausstellungen zur Geschichte, Archäologie und Kunst findet dort eine Vielzahl von Vortrags-, Diskussions- und Kulturveranstaltungen wie die Groß-Gerauer Akzente statt.

Stadtmuseum Kelsterbach

Marktstraße 11
65451 Kelsterbach

Stadtmuseum Kelsterbach


 Beschreibung:
Die Hessischen Landgrafen waren Freunde der Jagd und Förderer der Kunst. Landgraf Ludwig VIII., Begründer der Kelsterbacher Porzellan-Manufaktur widmete der Herstellung figürlichen Porzellans seine besondere Wertschätzung. Eine Ausformung war das von Peter Antonius Seefried, Schüler des berühmten F. A. Bustelli, geschaffene Kunstwerk „Das Jagdfrühstück“. Der Landgraf schenkte 1768 seiner Tochter, der Marktgräfin von Baden-Durlach, diese Figurengruppe. Vom Haus „Zähringen“ über das Auktionshaus Sothebys ist sie 1996 erworben worden. Ein Schwerpunkt im Stadtmuseum sind die Erzeugnisse und Produktionsvorgänge der ehemaligen hessisch-darmstädtischen Porzellan-Manufaktur (1761-1802) und der ehemaligen Fayence- und Steingutfabrik (1765 -1840). Das Stadtmuseum ist in der Urzelle Kelsterbachs, im sogenannten Unterdorf unweit der evangelisch-lutherischen St. Martinskirche, umgeben von Fachwerkshäusern zu finden. Die Einweihung erfolgte am 3. Mai 1997.

Mönchbruch von Mörfelden und Rüsselsheim

Mönchbruch
 

Beschreibung:
Seit Anfang der 30iger Jahre sind Teile des Mönchbruches unter Naturschutz gestellt. Heute hat das Naturschutzgebiet eine Größe von 937 ha, das sich durch einzigartige Biotopkomplexe von Wald- und Grünlandgesellschaften auf Standorten unterschiedlicher Feuchtigkeit für eine außerordentliche Vielzahl seltener und bestandsbedrohter Pflanzen- und Tierarten auszeichnet. Der Schutz gilt insbesondere den naturnahen Gesellschaften aus Erlenbruchwald, Erlen-Eschen-Auewald und Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald mit ihrem hohen Alt- und Totholzanteil in dem eine artenreiche Brutvogelfauna und totholznutzende Käfer und Pilze vorkommen. Weiterhin gilt der Schutz den einzigartigen Brenndoldenwiesen und basiklinen Pfeifengraswiesen. Im Jahr 1997 gründetet sich der Förderverein „Umwelt und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbruch". Aufgabe des Vereines ist neben der Förderung der Kultur im Nordkreis Groß-Gerau, die Baudenkmalpflege und die Errichtung eines Naturschutz-Zentrums Mönchbruch. Den Interessen der Erholungssuchenden im Rhein-Main-Gebiet soll ebenfalls Rechnung getragen werden. In diesem Zentrum sollen die typischen Lebensgesellschaften des Gebietes, die darin vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, geologische, hydrologische und ökologische Besonderheiten, sowie die Fachtagungen, etc. als auch die Kunst einen weiten Raum ein. Es gehören weiterhin thematische Ausstellungen, die u.a. jahreszeitliche Schwerpunkte aufnehmen, dazu.

Museum Mörfelden In der Hofreite "Goldener Apfel"

Langgasse 45
64546 Mörfelden-Walldorf/Mörfelden

Museum Mörfelden 
 

Museum Walldorf

Langstraße 96
64546 Mörfelden-Walldorf/Walldorf
 

Museum Walldorf
 
Beschreibung:
Walldorfs Geschichte ist außergewöhnlich. Die Gemeinde ist erst 300 Jahre alt - 1699 wurde sie von waldensischen Glaubensflüchtlingen aus dem Piemont gegründet. Die Flucht der Waldenser, die Problematik der Neugründung einer eigenen „Colonie“ in der damaligen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, die besonderen Rechte („Privilegien“), die sie erhielten, um ihre Existenz zu sichern, die internationale Unterstützung, die sie erfuhren ... all dies sind Themen, deren sich das Walldorfer Museum annimmt. In moderner Präsentation unter Einbeziehung von Videofilmen zum religions- und kulturgeschichtlichen Kontext wird hier Geschichte überaus anschaulich vermittelt. Museumsarbeit findet in Walldorf aber auch „draußen“ statt: In den Straßen, am Bahnhof, traditionsreichen Gaststätten ... stehen Wind und Wetter unempfindliche, zugleich aber ästhetisch ansprechende Ausstellungselemente. Sie erzählen jeweils die Geschichte, die einst gerade an diesem Ort geschah. Zu diesem Konzept zählt auch ein „Historischer Lehrpfad“, der rings um das ehemalige Gelände eines KZ-Außenlagers angelegt wurde. Innerhalb des Museums, in Verkaufsräumen und Schaufenstern der örtlichen Läden oder Banken werden immer wieder neue Sonderausstellungen gezeigt. Dabei thematisiert man Teile der neueren Ortsgeschichte oder zeigt interessante Objekte aus einzelnen Sammlungsschwerpunkten - zum Beispiel Münzen und Medaillen, Bügeleisen, Spielzeug oder auch Landkarten etc. Das Museum besitzt zudem eine hervorragende Präsenzbibliothek zur waldensischen und hugenottischen Geschichte, ebenso zur Lokal- und Regionalgeschichte Südhessens.

Heimatmuseum Nauheim

Schulstraße 6
64569 Nauheim

Heimatmuseum Nauheim


 Beschreibung:
Das Heimatmuseum Nauheim wurde 1962 gegründet, zuerst war es im Rathaus, später im Sportparkeingangsgebäude untergebracht. 1983/84 bildete sich eine Initiative von an der Heimatpflege interessierten Bürgerinnen und Bürgern und entwarf mit Unterstützung der Gemeinde Nauheim eine neue Museums-Konzeption. Im Jahre 1986 gründete sich der Heimat- und Museumsverein Nauheim. Nach dem Umbau der Alten Schule befindet sich das Museum seit 1987 in der Schulstraße. Schwerpunkte der Präsentation sind die Darstellung bäuerlichen Brauchtums, die Geschichte des Handwerks, die Erzgebirgische Heimatstube sowie die Musikinstrumentenabteilung mit nahezu 200 Instrumenten der verschiedensten Zeitepochen. In dieser Abteilung wird auch anschaulich die Fertigung von Instrumenten dargestellt - vom Rohling bis zum spielfertigen Instrument. Im ersten Stock findet der Besucher Räume für Sonderausstellungen und gegenüber dem Museumsgebäude ist in einer alten Scheune die Remise untergebracht. Dort sind alte Maschinen und Werkzeuge vorwiegend aus dem Musikinstrumentenbau, der Nauheimer Leichenwagen, ein alter Dampfsägewagen, verschiedene Fachwerkmodelle und eine Ausstellung von nahezu 100 präparierten Tieren aus unserer Heimat, zu sehen.

Heimatmuseum Raunheim

Mainstraße 25
65479 Raunheim

Heimatmuseum Raunheim


 Beschreibung:
Das Heimatmuseum befindet sich im ehemaligen, über 250 Jahre alten, evangelischen Pfarrhaus, welches heute denkmalgeschützt ist. In Dauerausstellungen werden regionale Funde aus der Frühzeit und der Römerzeit gezeigt. Ferner ist die Entwicklung eines Dorfes zur Stadt nachzuvollziehen.

Das Büchnerhaus

Weidstraße 9

64560 Riedstadt/Goddelau

Das Büchnerhaus

Beschreibung: Im Geburtshaus des Dichters, Sozialrevolutionärs und Mediziners Georg Büchner wird die Ausstellung „Von Goddelau zur Weltbühne“ präsentiert. Symbolische Objekte, Bilder und Zitate bilden Raumszenen, die Büchners kurzes Leben (1813 - 1837) skizzieren: Familie, Studium, Verfolgung, Flucht, Exil. Die Video-Collage verbindet Fotos aus Büchner-Inszenierungen mit persönlichen Aussagen von Trägern des Georg-Büchner-Preises. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Bibliothek zu Leben, Werk und Wirkung des Dichters. Der Vortragsraum im ehemaligen Kuhstall sowie Hof und Garten bieten einen gefälligen Rahmen für Veranstaltu

ngen.

Museum Crumstadt

(Alte Schule)
Poppenheimer Straße 1
64560 Riedstadt/Crumstadt

Museum Crumstadt

 
Beschreibung:
Nach gründlicher Renovierung wurde das Museum 1993 mit einer Bilderausstellung zum 400-jährigen Kirchenjubiläum eröffnet. Dokumentiert wird in der ca. 800 Stücke umfassenden Sammlung die dörfliche Geschichte, Funde der Frühgeschichte und der Jungsteinzeit bis heute. Das Museum ist in zwei großzügigen, ehemaligen Klassenzimmern untergebracht. In einem der Räume präsentiert sich eine Dauerausstellung. Der zweite Raum, mit Kaffeebar und Tischrunde, bleibt offen für Sonderausstellungen, Vorträge und Gespräche.

Heimatmuseum Erfelden - Phil. Schäfer II Museum

Wilhelm-Leuschner-Straße 28
64560 Riedstadt/Erfelden

Heimatmuseum Erfelden

 
Beschreibung:
Das nach seinem Gründer benannte Museum ist im Historischen Erfelder Rathaus aus dem 16. Jahrhundert eingerichtet. Die Sammlungen umfassen vorgeschichtliche und jungsteinzeitliche Funde, präparierte Tiere vom Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue sowie alte Rheinkarten und Literatur über den Heimatraum. Schwerpunkt ist ferner der Rheinübergang der schwedischen Truppen bei Erfelden unter König Gustav Adolf während des 30-jährigen Krieges. Hinzu kommt eine umfangreiche Sammlung von Geräten aus der hiesigen Landwirtschaft, dem Handwerk, der Fischerei, der Ziegelei hiesigen Landwirtschaft, dem Handwerk, der Fischerei, der Ziegelei sowie Exponate des kleinbäuerlichen Haushaltes. Zugänglich ist ferner das fast vollständig erhaltene Gemeindearchiv vom 17. Jahrhundert bis 1977. Der Heimat- und Museumsverein veranstaltet häufig Vorführungen und Sonderausstellungen und widmet sich der Brauchtumspflege.

Heimatmuseum Leeheim

Backhausstraße 8
64560 Riedstadt/Leeheim

Heimatmuseum Leeheim

 
Beschreibung:
Das Leeheimer Heimatmuseum wird vom Heimat- und Geschichtsverein Leeheim betreut und verwaltet. In der früheren, landwirtschaftlichen Zwecken dienenden und der Gemeinde Riedstadt gehörenden Hofreite, sind in jahrelanger Arbeit schöne Museumsräume und Ausstellungsbereiche geschaffen worden. Gegenstände aus Haus, Hof, Handwerk, Beruf und dem Lebensbereich der Leeheimer Einwohnerschaft, sind in den einzelnen Räumen angeordnet und geben Zeugnis aus dem Leben und den Arbeitsgewohnheiten früherer Generationen. Außerdem kann den Besuchern die Funktionsweise vieler Gerätschaften dargestellt und vorgeführt werden. Bodenfunde und Exponate aus der Vorzeit, die in einer besonderen Abteilung untergebracht sind, ergänzen sinnvoll die Sammlung. Mit Sonderausstellungen und sonstigen Veranstaltungen werden Schwerpunkte der Museumsarbeit sowie auch Besonderheiten aus der Vereinsarbeit den Besuchern dargestellt und vermittelt.

Heimatmuseum Wolfskehlen

Groß-Gerauer-Straße 1b
64560 Riedstadt/Wolfskehlen

Heimatmuseum Wolfskehlen

 
Beschreibung:
Das alte Bauerngehöft wurde 1990 von der Gemeinde Riedstadt gekauft und die Nebengebäude, Stallungen und Scheune dem Heimat- und Geschichtsverein Wolfskehlen zum Ausbau zur Verfügung gestellt, der es in Eigenhilfe und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Riedstadt zu einem Heimatmuseum ausbaute. Im denkmalgeschützten, 1852 als Pferdestall erbauten Kreuzgewölberaum in der einstigen „Ölemühle“, in dem auch eine Gedenkstätte für die Opfer des 2.Weltkrieges untergebracht ist, werden regelmäßig Sonderausstellungen durchgeführt. In dem weiträumigen Museumsgelände werden Dauerausstellungen von frühgeschichtlichen Funden aus Wolfskehlen und allerlei Gegenstände und Geräte aus Haus, Gewerbe, Handwerk und Landwirtschaft gezeigt. Außerdem sind ein Schulzimmer, Wohn- und Schlafzimmer und Küche aus früherer Zeit eingerichtet. Das Handwerk wird in einer Schusterei, einer Spenglerei und einer Wagnerwerkstatt dargestellt. Alte Feuerwehrspritzen, einige landwirtschaftliche Fahrzeuge, Geräte und Maschinen sind weiterhin in dem ländlich gestalteten Museum zu sehen. Ein umfangreiches Gemeindearchiv mit Bildern und Dokumenten schließt sich an.

Psychiatrie-Museum Philippshospital

Vitos Riedstadt
Philippsanlage 101
64560 Riedstadt

Psychiatriemuseum

 
Beschreibung:
Das Philippshospital wurde 1535 zur Pflege mittelloser Kranker gegründet und spezialisierte sich ab dem 19. Jahrhundert auf die Irrenpflege. Viele Männer und Frauen der Region fanden hier Arbeit und gestalteten ihren Alltag in der Begegnung mit psychisch kranken Menschen. Das Museum zeigt anhand von Zwangsstühlen, Abbildungen der Dauerbad- und Bettbehandlung sowie Gegenständen zur Freizeitgestaltung, wie sich der ärztliche Blick auf den Menschen und seine Krankheit über die Zeit wandelte. Inventarstücke aus den Krankengebäuden, dem Labor und den Werkstätten verweisen darauf, dass Geistes- und Seelenkrankheiten den Betroffenen sehr unterschiedliche Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten in der Anstalt beließen. Der Nationalsozialismus zerstörte diese Vielfalt nachhaltig und ermöglichte den Ärzten sowie dem Verwaltungs- und Pflegepersonal, die Würde und das Leben ihrer Schutzbefohlenen zu missachten. Ein umfangreiches Archiv bezeugt die Tradition der Krankenfürsorge im Philippshospital, die bis heute fortbesteht.

Ehemalige Synagoge Erfelden

Neugasse 43
64560 Riedstadt/Erfelden

Ehemalige Synagoge Erfelden

 
Beschreibung:
Die ehemalige Synagoge in Erfelden, in ihrer Architektur typisch für eine Dorfsynagoge, ist seit ihrer Einweihung im Jahr 1994 Begegnungsstätte und Ort kultureller Ereignisse. Außerdem werden in den Räumen Bildungsveranstaltungen durchgeführt. Sie ist ein Dokumentationszentrum für das jüdische Leben im Kreis Groß-Gerau und Lernort für Schulklassen für eine aktive Erarbeitung der Geschichte der Juden im Kreis Groß-Gerau. Sie ist Begegnungsstätte mit einem Angebot an Vorträgen, Lesungen, musikalischen Vorträgen und Ausstellungen von Künstlern. Sie kann auch von Gruppen als Seminar- und Lernort genutzt werden. 1877 Einweihung der Synagoge Erfelden, 1938 Verkauf des Gebäudes und Umbau in ein Wohnhaus, 1989-1994 Restaurierung des Gebäudes zur Erhaltung und Überführung in den Altzustand, 1994 Einweihung der ehemaligen Synagoge als Kultur- und Begegnungsstätte.

Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

Hauptmann-Scheuermann-Weg 4
65428 Rüsselsheim

Museum Rüsselsheim

 
Beschreibung:
Ein Museum mit Geschichte
Basierend auf den Sammlungen des 1905 gegründeten Heimatvereines entstand seit 1976 das Stadt- und Industriemuseum in der Festung Rüsselsheim.

Die ursprüngliche Ausstellungskonzeption verband erstmals Technik- und Sozialgeschichte. Für diesen innovativen Weg erhielt das Museum 1980 den Museumspreis des Europarates. Die Ende 2013 neu eröffnete Museumsabteilung „Vom Dorfhandwerk zur Industrialisierung“ setzt diese Tradition fort.

Die Ausstellung lädt zu einer Entdeckungsreise ein: Wie arrangierten sich Wagner und Schmied vor Ort mit dem wirtschaftlichen Wandel? Und wie wurde aus der Handwerkerfamilie Opel eine Fabrikantendynastie? Zugleich stellte die boomende Industrie die wachsende Stadt vor neue Herausforderungen.

Vielfach geben Lebenswege von Handwerkerfamilien, Arbeitern und Unternehmern anschaulich Antwort. Wie die Werkzeuge in der Wagnerei in Schwung gebracht wurden oder wie man einen Oldtimer startet, können die Besucherinnen und Besucher selbst ausprobieren.

Im Nordflügel veranschaulicht eine Ausstellung die Stadt- und Werksgeschichte von 1945 bis in die Gegenwart. Derzeit arbeitet das Museumsteam an der Erweiterung der Dauerausstellung um die Abteilung zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte. Sie wird Einblicke in Arbeit und Alltag zwischen Dorfleben und Festungsdienst gewähren.

Museum und Galerie im Hofgut Guntershausen - Stockstadt

Außerhalb 27
64589 Stockstadt am Rhein

Hofgut Guntershausen
 
Beschreibung:

Zum größten hessischen Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue mit dem Prädikat „Europareservat" bildet das Hofgut Guntershausen das Eingangsportal. Eingebettet in die urwüchsige Rheinuferlandschaft, gleich hinter der Stockstädter Altrheinbrücke gelegen, bietet das Hofgut Guntershausen zusammen mit dem Informationszentrum wichtige Informationen über die Ökologie und die Entstehungsgeschichte dieser Region. So haben die regelmäßigen Überschwemmungen des Rheines eine vielseitige Auenlandschaft mit Altwässern, Röhrichten, Feuchtwiesen, Weich- und Hartholzauen geschaffen, die einer Vielzahl von seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. Das Hofgut Guntershausen besteht heute aus einem Ensemble von historischen Gebäuden mit jahrhundertealter Geschichte, die mit ihren imposanten Sandsteinmauern, mit Speichern und Ställen, den einstigen Reichtum eines Au-Hauses am Rhein repräsentieren. Es bietet Raum für: Natur und Umweltbildung, Fachtagungen, Kurs- und Vortragsveranstaltungen zur Geschichte des Kühkopfes und des Hofgutes, sowie Kunst und Kultur im ländlichen Raum, wie z.B. in der „Galerie im Hofgut“. Einblicke erhalten die Besucher/innen in die Themen: Goldwäscherei am Rhein und Kühkopf-Imkerei. Ob mit dem Fahrrad, mit dem Kanu auf dem Altrhein oder auch zu Fuß auf den mehr als 60 km Wanderwegen, ein Besuch auf dem Kühkopf lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Umweltbildungszentrum "Schatzinsel Kühkopf" Stockstadt

Außerhalb 27
64589 Stockstadt am Rhein

Schatzinsel Kühkopf
 

Museum Trebur

Nauheimer Straße 14
65468 Trebur

 

Museum Trebur
 

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 4
64521 Groß-Gerau

06152 989-0
Fax: 06152 989-133
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