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Inklusion vor Ort FotoPatrick Diefenbach und Patrizia Frank von der Kreisverwaltung leiteten die Workshops bei „Inklusion vor Ort“ an.                                   Foto: Kreisverwaltung

Große Kontakt- und Ideenbörse

„Inklusion vor Ort“ - Workshop im Landratsamt

KREIS GROSS-GERAU – Groß war das Interesse am Workshop „Inklusion vor Ort – Kontakt- und Ideenbörse zur Entwicklung inklusiver Angebote“, den der Kreis Groß-Gerau Ende Juni in der Kreisverwaltung Groß-Gerau angeboten hat. Rund 60 Teilnehmer*innen aus verschiedensten Bereichen kamen im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts zusammen. Dabei waren Vertreter*innen von Trägern der Behindertenhilfe, von Vereinen, Büchereien, Museen, des Sozialverbands VdK, der Kreiskommunen sowie von Special Olympics und Hessischem Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. (HBRS).

Erster Kreisbeigeordneter Adil Oyan betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Themas: „Wie bekommen wir mehr inklusive Angebote, Orte, an denen Menschen mit und ohne Behinderungen ganz selbstverständlich zusammenkommen können? Um das zu erreichen, ist es wichtig, dass sich die Akteure der Behindertenhilfe, die Mitarbeitenden in den Verwaltungen und von kommunale Angeboten in den Bereichen Freizeit, Kultur und Sport sowie Ehrenamtliche aus den Vereinen kennenlernen und austauschen. Dazu dient dieses Treffen.“

Ziel der Veranstaltung war neben der besseren Vernetzung, die Bedarfe kennenzulernen und inklusive Angebote (untereinander) bekannter zu machen. Der Workshop bot Raum für die Weiterentwicklung von Ideen und Kooperationen - immer vor dem Hintergrund, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Gemeinwesen fördern zu wollen.

In den folgenden zwei Workshop-Gruppen wurde der Frage nachgegangen „Was braucht es, damit Sport- und Bewegungsangebote inklusiv werden?“ bzw. „Was braucht es, damit Kulturangebote inklusiv werden?“.

Die Veranstaltung im Juni war nur ein erster Meilenstein. Es gibt Planungen für weitere Treffen direkt in den Städten und Gemeinden. Auch dort sollen sich die jeweiligen Akteur*innen besser vernetzen und die Bedarfe kennenlernen. Weiteres Ergebnis war, dass alle inklusiven Angebote im Kreis Groß-Gerau auf einer dafür eingerichteten Internetseite aufgelistet und präsentiert werden sollen.

Zu diesem Zweck bitten die Organisatoren all jene, die inklusive kommunale Angebote aus den Bereichen, Sport, Bewegung und Kultur kennen, diese mit Namen und Kontakt an sozialplanung@kreisgg.de zu senden; diese Personen können gern auch in den Veranstaltungs-Verteiler aufgenommen werden. Die Internet-Plattform mit Informationen für alle Bürger*innen soll ein Schritt auf dem Weg zu mehr Inklusion im Kreis Groß-Gerau sein.