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Katastrophen- und Bevölkerungsschutz im Kreis:

Sirenenalarm wird getestet

KREIS GROSS-GERAU – Zur Sensibilisierung der Bevölkerung sowie zur Überprüfung der Übertragungswege und der Funktionsfähigkeit der Sirenenanlagen gibt es im Kreis Groß-Gerau jährlich zwei Sirenenprobebetriebe, die in der Regel am letzten Samstag im April und am letzten Mittwoch im Oktober stattfinden. Als nächster Termin steht an: Samstag, 28. April 2018. Darauf weist der Fachdienst Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung Groß-Gerau hin. 

Der Probebetrieb wird von etwa 11 bis 11:30 Uhr mit folgendem Signal durchgeführt: eine Minute andauernder, auf- und abschwellender Heulton. Er bedeutet: „Rundfunk einschalten, auf Durchsagen achten!“ Das Signal dient bei Großschadensereignissen zur Warnung der Bevölkerung, die damit im Ernstfall aufgefordert wird, nähere Hinweise dem regionalen Rundfunk oder den Medien zu entnehmen.

Der Warnton unterscheidet sich deutlich von dem möglichen zweiten Sirenensignal - einem zweimal unterbrochenen Dauerton von einer Minute Länge -, mit dem ein Feueralarm akustisch angezeigt wird.

In Kelsterbach, Raunheim sowie Nauheim kann zudem ein drittes Sirenensignal mit der Bedeutung „Entwarnung“ ausgesendet werden. Es handelt sich dabei um einen einminütigen ununterbrochenen Dauerton. 

Informationen zu den Sirenensignalen finden sich in der Broschüre „Warnung und Information der Bevölkerung im Kreis Groß-Gerau“, die man im Downloadbereich des Katastrophenschutzes von der Homepage www.gg112.de herunterladen oder unter katastrophenschutz@kreisgg.de anfordern kann.

In einem Ernstfall warnt der Kreis Groß-Gerau künftig parallel über zwei Systeme: Durch das Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung in Kombination mit dem elektronischen Warn- und Informationssystem KATWARN besteht die Möglichkeit, einen sehr großen Empfängerkreis zu unterrichten. In Ernstfällen wird zudem das Informations-Telefon der Zentralen Leitstelle Groß-Gerau (Rufnummer 06152 98 98 98) aktiviert und personell besetzt sein. 

Für Rückfragen zum Probealarm und zur Anforderung der Broschüre steht der Fachdienst Gefahrenabwehr unter den Rufnummern 06152 989-918 und 989-901 zur Verfügung.

 

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
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