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Fortbildungstour der IHK macht Station auf dem Kühkopf:

Highlights der Region kennenlernen

Durch die Museumsräume im ehemaligen Verwalterhaus des Hofguts Guntershausen auf dem Kühkopf führte Jörg Hartung (links) vom Hofgut-Förderverein während einer Fortbildungstour, die die IHK angeboten hat. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Südhessen und auch der Kreis Groß-Gerau haben auf dem Freizeitsektor viel zu bieten. Einen Teil der Attraktionen lernten rund 50 Interessierte bei einer Fortbildungstour kennen. Angeboten werden die Touren regelmäßig von  der AG Zusammenarbeit im Tourismus der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, die sich aus Vertretern der touristischen Organisationen der Region zusammensetzt. Diese Tour gestalteten Mitarbeiterinnen des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald und der Wirtschaftsförderung Bergstraße.

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Vertreter/innen von touristischen Einrichtungen, aus Hotellerie und Gastronomie – verbrachten den Vormittag im Hofgut Guntershausen auf dem Kühkopf. Dieser Platz ist eines der vier Eingangstore des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald. Dort informierten Ralph Baumgärtel vom Umweltbildungszentrum (UBZ) Schatzinsel Kühkopf, Jörg Hartung vom Förderverein Hofgut Guntershausen und Dr. Jutta Weber vom Geo-Naturpark – in dem der Kreis Groß-Gerau Mitglied ist – die Gäste.

Es ist immer gut, einen eigenen Eindruck von Sehenswürdigkeiten zu gewinnen – gerade auch dann, wenn es darum geht, Freizeittipps zu geben. Zudem erhielten die Teilnehmer/innen der Fortbildungstour  Anregungen dafür, wie sich für einen (Ferien-)Aufenthalt in der Region werben lässt. Denn, so sagte ein Ferienwohnungsanbieter aus Rimbach, „es reicht heutzutage nicht mehr, einmal im Vierteljahr eine Zeitungsanzeige zu schalten“.  Immer wieder sollte sowohl auf Naturschönheiten, besondere Veranstaltungen, Sportangebote, Wander- und Radwege, die reiche Kultur und Geschichte hingewiesen werden.

Das taten in ihren Vorträgen denn auch Ralph Baumgärtel und Jutta Weber. Baumgärtel stellte kurz das größte hessische Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue vor, das an Spitzentagen bis zu 10.000 Besucher anzieht. Das UBZ bildet nicht nur das Tor zum Geo-Naturpark, sondern natürlich auch zum Naturschutzgebiet. Seine Aufgabe ist es, zu informieren und Verständnis auch für die Empfindlichkeit der Naturlandschaft mit ihren tierischen und pflanzlichen Bewohnern zu wecken. Um die Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern, wird an einem gastronomischen Angebot im ehemaligen Schafstall gearbeitet, das 2019 starten soll.

Dr. Jutta Weber beschrieb die Aufgaben, Kooperationen (zum Beispiel mit Welterbestätten) und Aktivitäten des Geo-Naturparks, der sich über 3500 Quadratkilometer erstreckt und mehr als 100 Mitgliedskommunen aus drei Bundesländern, neun Landkreisen und zwei kreisfreien Städten hat. Acht Millionen Menschen wohnen im Einzugsgebiet des Geo-Naturparks, rund fünf Millionen Menschen allein in dem des Kühkopfs. Touristisches Potenzial in alle Richtungen ist also vorhanden.

Was die Ausstellungen auf dem Gelände des Hofguts Guntershausen zu bieten haben, verdeutlichten dann Jörg Hartung und Ralph Baumgärtel bei einem Rundgang durch die Museumsräume.

Nach der Station auf dem Kühkopf führte die Fortbildungstour noch weiter zum UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Lorsch mit Museumszentrum und zum Freilichtlabor Lauresham.

Wer sich für touristische Fortbildungsangebote der IHK interessiert, kann sich an Katharina Kreutz vom Geschäftsbereich Standortpolitik der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar wenden, Telefon 06151 871212.

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