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Bischofsheims Bürgermeister Ingo Kalweit beim Landrat:

Beim Antrittsbesuch in medias res

Seinen Antrittsbesuch machte Bischofsheims Bürgermeister Ingo Kalweit (links) bei Landrat Thomas Will im Landratsamt. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Anfang Juli dieses Jahres trat Ingo Kalweit, im April gewählt, sein Amt als Bürgermeister der Gemeinde Bischofsheim an. Vor wenigen Tagen nun machte er seinen Antrittsbesuch bei Landrat Thomas Will im Landratsamt Groß-Gerau. Allerdings ist der neue Bürgermeister kein Unbekannter  in der Kreispolitik. Als Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneter war und ist er aktiv, so dass es bereits reichlich Berührungspunkte gab. Auch an seiner ersten Bürgermeisterdienstversammlung in der Kreisverwaltung hat Ingo Kalweit mittlerweile teilgenommen. 

So konnten die beiden Kommunalpolitiker bei ihrem rund einstündigen Gespräch im Büro des Landrats direkt zu den aktuellen Sachthemen kommen, ohne sich erst näher bekannt machen zu müssen. Ingo Kalweit beschäftigen gleich zu Beginn seiner Amtszeit einige Personalwechsel (aus Altersgründen) auf Leitungsebene. Das ist Anlass, die Verwaltungsstruktur genauer zu betrachten und gegebenenfalls anzupassen.


 Die Entwicklung der Georg-Mangold-Schule war weiteres wichtiges Thema: Stichworte Mensa-Bau und Ganztagsbereich. Thomas Will und Ingo Kalweit tauschten sich über Zeitplan und Raumkonzept aus. 

Natürlich wurde auch übers liebe Geld gesprochen. Steigt doch die LWV-Umlage im Kreis von rund 45 auf 50 Millionen Euro. Dies bedeutet für Bischofsheim eine Mehrbelastung von rund 250.000 Euro.

Außerdem beschäftigt den Bischofsheimer Bürgermeister die Entwicklung beim Park-and-Ride-Parkplatz in seiner Gemeinde. Seit dort eine Tagesgebühr von drei Euro fällig wird, nutzen die Bürgerinnen und Bürgern den Platz nicht mehr so stark wie bisher.

Langweilig wird es Ingo Kalweit also genauso wenig werden wie dem Groß-Gerauer Landrat. Eine Erleichterung bei aller anstehenden Arbeit dürfte für ihn allerdings die Gewissheit sein, dass er auf kollegiale Zusammenarbeit – wie er sie bereits in der Bürgermeisterdienstversammlung erlebt hat - mit dem Kreis setzen kann.

 

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