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Wohnungsanpassung in vielen Lebenslagen:

Ein Thema nicht nur für Ältere

KREIS GROSS-GERAU  – Chris ist fünf Jahre, ein fröhlicher Junge, der gern in den Kindergarten geht. In der integrativen Einrichtung kommt er trotz seiner Behinderung gut zurecht. Zuhause überlegen seine Eltern aber schon länger, ob sie aus dem Reihenhaus ausziehen müssen, das sie erst vor acht Jahren gekauft haben. Wie bei diesem Gebäudetyp üblich sind die Wohnfunktionen dort nämlich auf drei Geschosse verteilt und das Bad mit Badewanne liegt im ersten Stock. Das bedeutet alltägliches Tragen und Heben des Kindes - und auf Dauer mögliche Rückenschäden bei den Eltern. 


 Im Freundeskreis haben sie das Problem angesprochen und den Hinweis auf WABe, die Wohnungsanpassungsberatung im Kreis Groß-Gerau, bekommen. Beim Vor-Ort-Termin mit der Innenarchitektin des Beratungsteams besprechen sie ihre Anforderungen und baulichen Möglichkeiten, die einerseits die Pflege erleichtern und andererseits die Selbstständigkeit von Chris fördern sollen.

Als Alternative zum Wechsel in eine barrierefreie Wohnung werden dabei Umbaumaßnahmen am vorhandenen Gebäude geprüft: Ein Aufzug könnte an- oder eingebaut und die Badewanne durch eine bodengleiche Dusche ersetzt werden. Die Beraterin informiert auch darüber, welche Förderprogramme - zum Beispiel beim Land Hessen - dafür in Anspruch genommen werden können.

Die Fachleute von WABe beraten kostenlos und firmenneutral: telefonisch donnerstags 17 bis 18 Uhr unter Telefon 0172 6124446 oder bei einem Besuch in der Wohnung (Terminvereinbarung unter 06158 749952).

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
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