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Werner-Heisenberg-Schule kämpft um Gold bei Klimaprojekt:

Abstimmen für saubere Energie

Stromerzeugung durch eigene Windkraftanlage auf dem Schulgelände: Die Projektgruppe der Werner-Heisenberg-Schule

KREIS GROSS-GERAU –  Hessenmeister sind sie bereits, die Berufsschülerinnen und Berufsschüler der Werner-Heisenberg-Schule aus Rüsselsheim. Jetzt kämpfen sie als Hessens Energiesparmeister 2017 um den Bundessieg. Die Expertenjury des vom Bundesumweltministerium geförderten Energiesparmeister-Wettbewerbs hat ihr Klimaschutzprojekt – die Rüsselsheimer realisierten unter anderem eine eigene Windkraftanlage – jetzt hessenweit auf Platz eins gesetzt. „Das ist eine herausragende Leistung“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer. „Ich bin beeindruckt, wie ideenreich und ganz praxisorientiert Schülerinnen und Schüler an das Thema Energiesparen herangehen.“ 

Die Werner-Heisenberg-Schule hat mit ihrem aktuellen Windkraftprojekt bereits im Jahr 2014 in den vom Kreistag ausgelobten Energiesparwettbewerb des Kreises Groß-Gerau den ersten Platz belegt. Die Projektgruppe setzt dabei auf Windenergie. Das Windrad auf dem Gelände der Schule speist nicht nur Strom in das Netzwerk der Schule sowie in das öffentliche Stromnetz ein, sondern bildet die Grundlage für weitere Projekte – zum Beispiel für eine Stromtankstelle für Elektroroller oder E-Bikes. „Die Schüler sind außerdem für die Kontrolle und Messung der schuleigenen Photovoltaik-Anlagen verantwortlich und stellen ihre Ergebnisse für die Schulgemeinde und ihre Besucher öffentlich aus“, sagte der projektbegleitende Lehrer Ulrich Wiese.

Astheimer gratulierte der Schule um Schulleiter Peter Querbach und den projektbegleitenden Lehrer Ulrich Wiese sowie den beteiligten Schülerinnen und Schüler. Erneut zeige  sich, dass der Wettbewerb des Kreises Groß-Gerau inhaltlich spannende Ergebnisse zeitige. „Nur gemeinsam kann die Aufgabe gelungen, Energie zu sparen und Energie effizient zu nutzen“, so Astheimer. „Die Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler hierbei sammeln konnten, kommen ihnen im Berufsleben bestimmt wieder zugute.“

Doch vorher greift die Schule nach dem Bundessieg. Darüber entscheidet nun keine Jury, das überzeugendste Klimaschutzprojekt wird per Online-Abstimmung ermittelt. Internetnutzer können ab sofort bis zum 12. März 2017 für ihren Favoriten stimmen.  „Die Schule mit den meisten Stimmen wird Bundessieger und gewinnt ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 2500 Euro“, teilt co2online mit, das zum neunten Mal in Folge den Energiesparmeister-Wettbewerb durchführt. Welche Schule das Rennen um den Bundessieg für sich entscheidet, wird auf der Preisverleihung am 24. März 2017 im Bundesumweltministerium bekannt gegeben. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist Schirmherrin des Wettbewerbs und zeichnet die Preisträger aus.   

Beim finalen Online-Voting treten die 16 Siegerschulen der einzelnen Bundesländer gegeneinander an. Auf der Internetseite www.energiesparmeister.de/voting können entsprechend jene Schulen ausgewählt werden, für die gestimmt werden soll. 

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