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KVHS stellt neues Bildungszentrum in Groß-Gerau vor:

Lichte Räume für gutes Lernen

KREIS GROSS-GERAU – Das frühere Stanz- und Presswerk des Automobilzulieferers Fagro am Wasserweg in Groß-Gerau ist heute ein Haus der Bildung und Bewegung: Wer sich hier im Norden der Kreisstadt beraten lässt, Computer-, Gesundheits- oder Kochkurse besucht, ahnt von der wechselvollen Geschichte des Gebäudes nichts. „Die Bildungsstätte ist ein echtes Schmuckstück“, sagte Landrat Thomas Will beim Gang durch die neuen Räume. „Die KVHS präsentiert sich wieder einmal auf der Höhe der Zeit.“

Die Zahlen beeindrucken: 400 Quadratmeter Fläche allein für den Bereich Gesundheit, drei Bewegungs- und Entspannungsräume, ein topmodern ausgestattetes Kochstudio mit Lounge-Bereich zum Essen und Austauschen, Umkleidekabinen, außerdem zwei großzügige Computerräume und Räume für EDV, neue Medien sowie berufliche Bildung laden zum Lernen, Informieren und Bewegen ein. „Wir sind froh, dass wir seit Semesterbeginn im September hier Kurse und Veranstaltungen anbieten können“, sagte KVHS-Leiter Heinrich Krobbach.

Mittlerweile verfügt die Kreisvolkshochschule Groß-Gerau über etwa 40 Unterrichtsräume in Groß-Gerau, Goddelau, Walldorf und Mörfelden. In der Kreisstadt werden die neuen Räume im ehemaligen Kreismedienzentrum Auf Esch, in der Schützenstraße, im Schloss Dornberg und nun im Wasserweg genutzt. „Die Kreisvolkshochschule leistet hervorragende Arbeit, nicht nur bei der Integration der vielen geflüchteten Menschen“, sagte Landrat Will. Dann fügte er hinzu: „Bei der Kreisvolkshochschule ist Geld immer gut investiert.“

Mit den neuen Standorten reagiert die KVHS auf die enorm gewachsene Nachfrage nach Sprach- und Integrationskursen. „Wir möchten unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein motivierendes Lernumfeld bieten“, sagte KVHS-Leiter Heinrich Krobbach. Bereits vor zehn Jahren hat der Kreis mit dem Schloss Dornberg als Verwaltungssitz der KVHS ein architektonisch exponiertes Gebäude errichtet. „Tolle Räume wirken sich belebend auf die inhaltliche Arbeit aus“, betonte der Landrat. Die Bildungsstätte am Wasserweg punkte mit der zentralen Lage, der Nähe zum Bahnhof und – natürlich – mit der freundlichen, offenen Atmosphäre. „Hier ist ein Zentrum des Lernens, ein Ort der Kommunikation und Begegnung entstanden“, so der Landrat.

Die Kreisvolkshochschule verzahne am Wasserweg die Gesundheitsbereiche Bewegung, Entspannung und Ernährung und biete auch übergreifende Angebote an, sagte der Landrat. Zudem entwickle man neue Formate über das bloße Kurssystem hinaus. „So macht man auch jene Menschen neugierig, die bislang noch keine Kurse besucht haben“, sagte Will: „Die qualifizierte Beratung zu den Bewegungsangeboten gibt es bei der KVHS obendrein.“  Zudem finden am Wasserweg neu Zugewanderte Angebote zur beruflichen Orientierung – durch individuelle Beratung werden Wege zur Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt aufgezeigt. „Da arbeitet die KVHS eng mit anderen Bildungsträgern sowie dem Job-Center zusammen“, betonte der Landrat.  

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