Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen - Hospizarbeit
Es ist der Wunsch der meisten Menschen in ihrer vertrauten Umgebung zu sterben. Die tatsächliche Situation in Deutschland ist aber eine ganz andere, die meisten Menschen sterben in Krankenhäusern. Es ist das erklärte Ziel von Hospiz– und Palliativgruppen, dass alte und kranke Menschen mit ihren Wünschen, Ängsten und Bedürfnissen in einer schweren Lebenssituation nicht alleine gelassen werden. Hospiz– und Palliativgruppen bieten Beratung an und tragen dafür Sorge, dass eine gezielte ganzheitliche Versorgung im Sinne von „Palliative-Care“ stattfindet um das Leben und Sterben erträglicher zu machen. Die Begleitung von Angehörigen ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit. Je nach Schwerpunkt bieten einzelne Hospizgruppen auch Gruppen- und Einzelangebote für trauernde Menschen an. Insgesamt will die Hospiz- und Palliativbewegung dazu beitragen, dass die Themen Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft wieder einen Platz erhalten und nicht weiter als Tabu verdrängt werden. Hospiz– und Palliativarbeit findet statt in ambulanten Hospizgruppen, stationären Hospizen, Palliativnetzwerken und Palliativstationen. Ambulante Hospizgruppen bieten ihre Dienste ehrenamtlich an und sind daher für die Betroffenen kostenfrei. Bei den ambulanten Hospizvereinen erhalten Sie auch Informationen über stationäre Hospiz-und Palliativangebote in Ihrer Nähe. Im Kreis Groß-Gerau gibt es ambulante Hospizgruppen: Hospizgruppe Riedstadt e.V. Rüsselsheimer Hospizhilfe e.V. Hospiz Mainspitze e.V. Hospizverein Mörfelden-Walldorf Ambulante Hospizarbeit findet ehrenamtlich statt und ist für die Betroffenen kostenfrei. Palliativstationen:Elisabethenstift Darmstadt, Horst-Schmitt-Kliniken, Wiesbaden Stationäre Hospize gibt es in den Städten in unmittelbarer Nachbarschaft. Die örtlichen Hospizgruppen haben dazu nähere Informationen.
|